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Saarlouiser Tafel in neuen Räumen

22.05.2009


Die Saarlouiser Tafel befindet sich seit 1. April in der Pavillonstraße 45. Jetzt stellten die Träger die neuen Räumlichkeiten vor. Rund 1000 bedürftige Menschen erhalten hier jede Woche Lebensmittel.



Freuten sich über die neuen Räumlichkeiten der Saarlouiser Tafel. v.l. Wolfgang Biehl, Hermann-Josef Niehren, Heinz Haser, Franz-Rudolf Müller, Roland Henz, Sabina Busmann und Klaus Pecina. Foto: Sabine Schmitt

Rund sechs Wochen haben die Umbauarbeiten gedauert, dann war alles fertig, berichtete Hermann-Josef Niehren, Geschäftsführer Caritas, bei der Vorstellung der neuen Räumlichkeiten der Saarlouiser Tafel in der Pavillonstraße. Rund 100.000 Euro hat die Umbaumaßnahme gekostet. „Ohne Unterstützung der Stadt, die rund die Hälfte übernommen hat, wäre das nicht möglich gewesen“, betonte er. Die Restsumme haben Sponsoren finanziert. Niehren bedankte sich für ihre Unterstützung. Banken, Firmen, Vereine und Privatleute haben durch Sach- und Geldspenden dazu beigetragen, dass die Saarlouiser Tafel jetzt in annehmbaren Räumen untergebracht ist. Die Gemeinnützige Bau- und Siedlungsgesellschaft (GBS) hat die Umbauarbeiten koordiniert, das Architekturbüro Schwehm war für Planung und Ausführung verantwortlich. Träger der Saarlouiser Tafel sind die Caritas, das Diakonische Werk sowie die Evangelische und die Katholischen Kirchengemeinden.

Sozialkaufhaus eröffnet am 1. Juli

„Die Kapazitäten am Bahnhof haben nicht mehr ausgereicht“, betonte Oberbürgermeister Roland Henz. Mit 350 Tafelkunden, entspricht etwa 1000 Menschen, ist die Saarlouiser Tafel ausgelastet. „Dieser Standort hat Zukunft und wird den Bedürfnissen gerecht, insbesondere in Kombination mit dem Sozialkaufhaus“, sagte Wolfgang Biehl, Geschäftsführer des Diakonischen Werks. Am 1. Juli wird das Sozialkaufhaus eröffnet. Biehl dankte den 40 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Dechant Franz Rudolf Müller, 1. Vorsitzender des Caritasverbandes, dankte allen Helfern, Sponsoren und den Geschäften, die Lebensmittel zur Verfügung stellen. In Deutschland gebe es derzeit über 800 Tafeln und die Zahle steige weiter. Sie sei Ausdruck der sozialen Schieflage in der Gesellschaft. „Die Politik muss sich Gedanken machen, wie die Not in einem der reichsten Länder der Erde abgestellt werden kann“, sagte OB Henz. Aber es sei erkennbar, wenn alle zusammenarbeiten, dann erreiche man auch was. Im Anschluss nahmen Pfarrerin Sabina Busmann und Heinz Haser, Dechant im Dekanat Saarlouis, die Einsegnung der neuen Räumlichkeiten vor.


 

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