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Die DRP lädt zu Sibelius, Bruch und Dvořák

18.03.2021 / 19:30 Uhr  -  18.03.2021 / 22:00 Uhr


Am Donnerstag, 18. März 2021 um 19.30 Uhr gibt die Deutsche Radiophilharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern ein Konzert im Theater am Ring. Am Pult steht Chefdirigent Pietari Inkinen.



Die Deutsche Radiophilharmonie Saarbrücken/Kaiserslautern konzertiert im kommenden Jahr in Saarlouis. Foto: Kim Hyung Jae

Die Deutsche Radio Philharmonie ging 2007 aus dem Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken und dem SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern hervor. Sie wurzelt in der Tradition des klassisch-romantischen ebenso wie des zeitgenössischen Repertoires, geprägt durch ihre verschiedenen Chefdirigenten. Seit 2017 ist Pietari Inkinen Chefdirigent der Deutschen Radio Philharmonie. Der gebürtige Finne zieht seine eigenen programmatischen Linien in das Repertoire der DRP und setzt mit Werken zeitgenössischer finnischer Komponisten klare Akzente. Pietari Inkinen studierte an der Sibelius-Akademie in Helsinki sowie Violine bei Zakhar Bron an der Musikhochschule Köln. An der Sibelius-Akademie schloss er sein Studium 2003 im Fach Violine und 2005 im Fach Dirigieren ab. Nachdem er schon mit vielen internationalen Orchestern aufgetreten war, wirkte er von 2008 bis 2016 als künstlerischer Direktor des New Zealand Symphony Orchestra. Er ist zudem Chefdirigent der der Prager Symphoniker und des Japan Philharmonic Orchestra. Inkinen spielt eine Violine von Carlo Bergonzi aus dem Jahre 1732.

Die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern hat das Bestreben, Neu- und Wiederentdeckungen wie u.a. dem Werk des deutsch-französischen Sinfonikers Louis Théodor Gouvy Raum zu geben, aber auch Kompositionsaufträge zu erteilen. Es entstanden u.a. Werke von Rolf Riehm, Philippe Manoury, Thierry Pécou und Samuel Walther. Mit neuen Konzertformaten und Künstlerbegegnungen, den Konzerten ohne Dirigent („DRP-PUR“), der „Saarbrücker Komponistenwerkstatt“ und der „Saarbrücker Dirigentenwerkstatt“, genauso wie mit Familienkonzerten und Reihen wie „Musik für junge Ohren“ oder dem „Orchesterspielplatz“, werden neue Wege der Musikpräsentation und -vermittlung erfolgreich beschritten.

 

In Saarlouis präsentiert das Sinfonieorchester Pan und Echo op. 53a von Jean Sibelius, das Violinkonzert Nr. 1, g-Moll von Max Bruch sowie Sinfonie Nr. 9, e-Moll „Aus der Neuen Welt“ op. 95 von Antonín Dvořák. Als Solist brilliert der international gefragte Violinist Sergei Chatschatrjan. Der 35-jährige Musiker wurde in der armenischen Hauptstadt Jerewan geboren und lebt seit 1993 in Deutschland. Mit sechs Jahren erhielt er seinen ersten Geigenunterricht bei namhaften Lehrern, als Neunjähriger gab er im Wiesbadener Kurhaus sein erstes Konzert mit Orchester. Zwei Jahre später folgte im französischen Marignane sein kammermusikalisches Debüt. Mit 15 Jahren gewann der talentierte Nachwuchsmusiker, als jüngster Teilnehmer aller Zeiten, den „International Jean Sibelius Violin Competition“ in Helsinki. Mittlerweile ist er auf allen großen Konzertbühnen der Welt zuhause.

 

Das Konzert ist Bestandteil des Theaterabonnements, es stehen aber auch Karten im freien Verkauf zur Verfügung. Der Vorverkauf startet voraussichtlich im September.

 

 

 


 

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