Soziales  /  Frauen  /  Schwangerschafts(konflikt)beratung und Sexualpädagogik

Schwangerschafts(konflikt)beratung

Donum Vitae

Schwangerschaftskonfliktberatung

Dienststellenleitung: Karin Weber

Großer Markt 21

66740 Saarlouis

Tel: 06831/120028

Fax: 06831/128760

E-Mail

www.donumvitae.org


Zentrum für Beratung Saarlouis

Schwangeren- und Sexualberatung

Prälat-Subtil-Ring 3a

66740 Saarlouis

Tel: 06831/94690

Fax: 06831/946933

E-Mail

www.awo-saarland.de


"Nele"

Beratungsstelle gegen sexuelle Ausbeutung von Mädchen

Dudweiler Str. 80

66111 Saarbrücken

Tel: 0681/32043 o. 0681/32058

E-Mail

www.nele-saarland.de


Phoenix

Beratungsstelle für Jungen

Ansprechpartner: Udo Weber, Christoph Fleck

Dudweilerstr. 80

66111 Saarbrücken

Tel: 0681/7619685

E-Mail


Projekt Moses - abgeben statt aussetzen

Babyfenster Marienhausklinik

St. Josef Kohlhof

Klinikweg 1-5

66539 Neunkirchen

Tel: 06821/363-0


Pro Familia

Mainzer Str. 106

66121 Saarbrücken

Tel: 0681/96817676

Fax: 0681/96817666

E-Mail

www.profamilia.de


Schwangerenberatung des Caritasverbandes Saarlouis

Lisdorfer Str. 13

66740 Saarlouis

Tel: 06831/9399-0

E-Mail


INTACT

Internationale Aktion gegen Beschneidung von Mädchen und Frauen e.V.

Saargemünder Str. 95

66119 Saarbrücken

Tel: 0681/32400

Fax: 0681/9388002

E-Mail

www.intact-ev.de


Hilfen für Schwangere mit Anonymitätswunsch und vertrauliche Geburt

Zum 1. Mai 2014 ist das "Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt" in Kraft getreten. Damit erhalten Schwangere die Möglichkeit, ihr Kind auf Wunsch vertraulich und sicher in einer Klinik oder bei einer Hebamme auf die Welt zu bringen. Während der Schwangerschaft und danach werden sie von Schwangerschaftsberatungsstellen beraten, betreut und begleitet. Damit soll verhindert werden, dass Schwangere, die sich in einer verzweifelten Lage sehen, ihr Kind heimlich gebären oder möglicherweise sogar aussetzen oder töten.


Hilfe und Rechtsanspruch auf anonyme Beratung


In Deutschland steht Schwangeren ein gut ausgebautes System an Unterstützung und Hilfen zur Verfügung. Einigen Schwangeren  ist das Hilfesystem allerdings nicht bekannt oder sie können sich einer Beratungsstelle nicht anvertrauen. Es kommt deshalb immer wieder zu riskanten Geburten ohne medizinische Begleitung. Und selbst wenn Mutter und Kind die Geburt unbeschadet überstehen, werden die Kinder häufig in Babyklappen abgelegt oder sogar in lebensgefährlicher Weise ausgesetzt.


Durch das Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt sollen nun auch die Schwangeren, die bisher nicht den Weg in eine Beratungsstelle gefunden haben, für die Annahme von Unterstützung und Hilfe gewonnen werden.


Schwangere mit dem Wunsch nach Anonymität sind schwer zu erreichen. Damit die Hilfe auch wirklich bei ihnen ankommt, hat das Bundesfamilienministerium eine Reihe von Maßnahmen entwickelt:


• Hilfetelefon: Das kostenlose, barrierefreie und 24 Stunden erreichbare Hilfetelefon "Schwangere in Not" (Nummer: 0800 40 40 020) ist eine erste Anlaufstelle, die bei Bedarf auch eine fremdsprachige Beratung anbietet. So wird verzweifelten Schwangeren, die ihre Schwangerschaft verdrängen oder verheimlichen, eine Brücke ins bestehende Hilfesystem gebaut. Das Hilfetelefon soll für diese Frauen ein erster Anlaufpunkt sein und ihnen den Weg zu den qualifizierten Beraterinnen in den örtlichen Schwangerschaftsberatungsstellen aufzeigen, wo sie ebenfalls anonyme und kostenlose Beratung erhalten.
• Online-Angebot: Informationen gibt es auch online unter www.geburt-vertraulich.de. Von 1. Oktober 2014 an können sich Schwangere zudem anonym online beraten lassen.

 

 

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