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Deutsches Tor

Der Name des Tores im Nordosten der Stadt weißt darauf hin, dass dieses Tor dem Deutschen Reich zugewandt war. Das eigentliche Torgebäude wurde schon vor der 1889 beginnenden Entfestigung der Stadt abgerissen. Es musste 1886 dem wachsenden Verkehr weichen. Beim Ausbau des Anton-Merziger-Ringes zu Beginn der 70er Jahre wurden die Kasemattenköpfe restauriert und unter Verwendung jeweils einer Kasemattenachse die Fußgängerpassagen rechts und links der heutigen Straße angelegt.


Preußische Königskrone und preußisches Wappen erinnern heute noch an die preußische Zeit nach 1815.
Gegenüber dem Deutschen Tor, Richtung Innenstadt, steht das ehemalige, ebenfalls von den Preußen errichtete Proviantmagazin. Ursprünglich bildeten die beiden Teile dieses Gebäudes rechts und links der Deutschen Straße eine mit einem Durchlass versehene bauliche Einheit.

 

Die Kanonen vor dem Deutschen Tor wurden ebenfalls Anfang der 70er Jahre dort postiert. Die aus dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 stammenden Geschütze fand man beim Ausbau des Naherholungsgebietes Saaraltarm im Schlamm. Sie schmückten einst das Kriegerdenkmal am heutigen Verwaltungsgericht.