Historie & Festung  /  Stadtrundgang  /  Kasematten

Kasematten

Sie wurden im Zuge der Erweiterung der Festungsanlagen in den Jahren 1824 bis 1829 von den Preußen im Bereich des Hauptwalles als bombensichere Verteidigungsanlagen gebaut. Die mit Erde bedeckten Gewölbe dienten im Verteidigungsfalle Soldaten und Pferden als Unterkünfte und als Gefechtsstände. In Friedenszeiten lagerte man dort Proviant und Waffen. In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden die Kasematten östlich der Deutschen Straße in Privatinitiative liebevoll restauriert. Die Stadt selbst gab dazu das Startzeichen mit der Restaurierung der ersten beiden Gewölbeachsen. Geschmackvoll eingerichtete Gastronomiebetriebe hielten Einzug und es entstand „die längste Theke des Saarlandes“. Bis heute sind die „Kasematten“ ein begehrtes Ziel für Liebhaber gepflegter Gastlichkeit. In den Jahren 2003/2004 wurden die Kasematten erneut restauriert.