Aktuelles  /  Info

"CORONADEN“ – Gedichte von Harald Ley

18.02.2021

Von: Harald Ley


24 Gedichte über Corona hat der Saarlouiser Kulturpreisträger Harald Ley verfasst und in einem Buch veröffentlicht. Den Erlös spendet er dem Saarlouiser Kulturfonds, um damit die lokale Kunst- und Kulturszene zu fördern. Im Folgenden beschreibt er das Projekt mit seinen eigenen Worten.



In seinem Gedichtband Coronaden setzt sich der Saarlouiser Autor und Kulturpreisträger Harald Ley künstlerisch mit der Corona-Pandemie auseinander. Bilder: H. Ley

BILDERGALERIE: Öffnen durch Klick auf ein Bild.

Ein winzig kleines Virus, Corona genannt, hält unsere Welt im Griff. Als Thema omnipräsent in allen Medien beherrschte es 2020 die Aufmacher und Schlagzeilen.

 

Mein Schlusswort in der EuWiS vom Juni 2020 hat es zum Thema, das Schlusswort dieser EuWiS ebenfalls. Dabei hätte ich diesem Virus seit letztem Frühjahr jeden Monat mindestens zwei Schlussworte widmen können… Habe ich auch, mit Abstand und Schnutenpulli!

 

So sind letztes Jahr 24 Corona-Gedichte entstanden, mit denen ich meinen kleinen Freundeskreis schon infiziert habe, die „CORONADEN“. 24 nachdenkliche, humorvolle, auch mal bissige Episoden aus einer ungewöhnlichen Zeit.

 

Sie scheinen offenbar zu gefallen: „…  deine gescheiten Corona-Verse, die im besten Sinne "quer" sind und die Sache "óff die Reih bréngen",  schreibt mir ein Dichterkollege. Solches Lob spornt mich natürlich an, ein „Superspreader“ zu werden und meine Corona-Verse in einem größeren Kreise zu verbreiten.

 

Als ich erfuhr, dass die Stadt Saarlouis einen Kulturfonds in Höhe von 50.000 Euro zur Unterstützung der hiesigen Kunst- und Kulturszene bereitgestellt hat, habe ich mich spontan entschlossen,  meinen Teil dazu beizutragen.

Mit Unterstützung der Stadt und dem Kulturamt Saarlouis kann ich meine „CORONADEN“ nun in einem kleinen Gedichtband präsentieren. Es ist ein „Corona-Tagebuch“ in Versform geworden, in dem man sich immer wieder dem Virus aussetzen kann, jedoch ohne die Gefahr einer Infektion. Und es dokumentiert ein verrücktes, merkwürdiges Jahr, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Heike Puderbach, eine befreundete Künstlerin, hat das sehr schöne Cover gestaltet und dank großzügiger Unterstützung durch das Saarlouiser Kulturamt und weitere Spender konnten die Coronaden in einer Auflage von 1000 Exemplaren gedruckt werden. Da keine Honorare gezahlt wurden, kann der komplette Erlös aus dem Verkauf des Buches in den Kulturfonds fließen.

Die „CORONADEN“ sind zum Preis von 5,00 Euro „PLUS“ - ich schließe keine Grenzen und halte die nach oben offen - in Saarlouiser Buchhandlungen und Geschäften, bei der Tourist-Information und natürlich bei mir (dann bitte Versandkosten einplanen) zu erhalten, Kontakt tel. unter 06831 2515 oder per Mail an haro.ley@arcor.de