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Diese Gemälde machen Lust auf Frühling

02.03.2015

Von: Petra Molitor


Das große Engagement des Kunstmäzens Claus Zöllner ist aus der kulturellen Landschaft von Stadt und Landkreis Saarlouis nicht mehr wegzudenken. Seit 1989 beglückt der Sammler das Museum Haus Ludwig mit Ausstellungen bedeutender französischer Maler und Bildhauer. Die Vernissagen, oft in Anwesenheit der Künstler, zählen mit zu den bestbesuchten Veranstaltungen in der Festungsstadt. Auch zum Termin am ersten Märzwochenende strömten die Besucher. Zu sehen sind farben- und lebensfrohe Werke von Jean-Pierre Pophillat.



Claus Zöllner (erstes Foto links) und Jean-Pierre Pophillat (erstes Foto rechts) freuten sich über den großen Zuspruch, den ihre Einladung zur Vernissage fand. Fotos: Petra Molitor

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„Wenn Claus Zöllner ruft, dann kommen alle“, ist ein geflügelter Ausdruck in Saarlouis. Und es stimmt. Claus Zöllner konnte dem Künstler, 1937 in Vichy in der Auvergne geboren, gemeinsam mit dem Team des Museums Haus Ludwig eine eindrucksvolle Kulisse zur Präsentation seiner mitreißenden Gemälde mit Blumen und Landschaften bieten. Neben den vielen kunstaffinen Gästen waren viele langjährige Unterstützer des Wallerfanger Elektromeisters erschienen, unter ihnen Oberbürgermeister Roland Henz, Landrat Patrik Lauer, der Präsident des Landessportverbandes Saarland, Klaus Meiser, der französische Generalkonsul im Saarland, Frédéric Joureau, und EVS-Geschäftsführer Georg Jungmann.


Oberbürgermeister Roland Henz, an diesem Sonntag  genau 10 Jahre im Amt, begrüßte alle Anwesenden herzlich. Er dankte Claus Zöllner und seinen Sponsoren dafür, dass sie solche Highlights immer wieder möglich machen. „Claus Zöllner bietet uns die Möglichkeit eines Pariser Kunstsalons in Saarlouis“, sagte Landrat Patrik Lauer. Er nannte Zöllner einen „Gärtner der Kunst“, der in langen Jahren die zarte Pflanze der deutsch-französischen Freundschaft gesät habe und deren wunderbare Ernte jetzt alle erleben und genießen dürfen. Generalkonsul Frédéric Joureau, stolzer Besitzer eines Pophillat-Einzelstückes, bezeichnete Zöllner als einen „Vorreiter der Frankreichstrategie des Saarlandes und einen unermüdlichen Förderer der grenzüberschreitenden Beziehungen“. Die Völkerverständigung griff auch Klaus Meiser auf, der betonte, dass freundschaftliche Beziehungen zwischen zwei Völkern, Frieden und Freiheit, angesichts der weltpolitischen Lage leider nicht selbstverständlich seien.


Nach dem offiziellen Teil bot sich bei einem kleinen Umtrunk die Gelegenheit zu einem Rundgang durch die Ausstellung und zu Gesprächen mit dem Künstler.


Zur Person:

Jean-Pierre Pophillat, auch bezeichnet als „der Blumenmaler Frankreichs“, studierte Malerei unter Chaplin Midi im Atelier des Beaux-Arts. Im Alter von 22 Jahren zeigte er gemeinsam mit Yves Brayer im Salon d´automne erstmals seine Werke. Über 300 Einzel- und Gruppenausstellungen weltweit folgten. Jean-Pierre Pophillat wurde unter anderem mit dem Prix Casa Valasquez ausgezeichnet.


Die Ausstellung im Atelier des Museums Haus Ludwig ist noch bis 22. März zu sehen. Der Eintritt ist frei. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag: 10 bis 17 Uhr,
Sonntag 14 bis 17 Uhr, oder nach telefonischer Vereinbarung: 06831/60170