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GBS Mieterfest im Husarenweg: Investition in bezahlbaren Wohnraum

11.08.2017

Von: Sascha Schmidt


Zehn Monate lang wurde saniert, umgebaut und erneuert in zwei Wohngebäuden der GBS im Husarenweg. Das Ergebnis: Zwei in technischer wie optischer Sicht moderne Häuser, in denen der Wohnraum weiterhin bezahlbar bleibt. Um das zu feiern, lud die GBS Anwohner und Beteiligte zum Mieterfest. Weiter geht es im Husarenweg nun mit dem Neubau von 19 Wohnungen.



Mit einem Mieterfest bedankte sich die GBS bei Bewohnern und allen Beteiligten der Modernisierungsmaßnahme der Wohnhäuser 16 und 18 im Husarenweg. Nun geht es weiter mit dem Neubau von 19 Wohnungen. Insgesamt investiert die GBS rund 5,5 Millionen Euro im Quartier in bezahlbaren, modernen Wohnraum. Fotos: Sascha Schmidt

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40 mal Platz zum Wohnen bieten die Häuser Nummer 16 und 18 und bilden damit einen Anker im Wohnquartier Husarenweg. Zehn Monate lang wurden beide Wohngebäude von der Gemeinnützigen Bau- und Siedlungs GmbH (GBS) umfassend modernisiert, energetisch aufgebessert und mit neuer Fassade und Außenanlage auch im optischen Eindruck aufgewertet. Asbesthaltige Schachtverkleidungen wurden ersetzt, Sicherheitsstandards von Fenster und Balkontüren in unteren Etagen sowie von Wohnungstüren erhöht, zur Dämmung wurde ausschließlich nicht brennbares Material verwendet.

 

Maßstab der gesamten Maßnahme war es, trotz aufwendiger Modernisierung auch weiterhin bezahlbaren Wohnraum anbieten zu können. „Mit unserem Bestand stellen wir uns dem steigenden Bedarf an sozialem Wohnraum“, betonte GBS-Geschäftsführer Knut Kempeni und auch Bürgermeisterin Marion Jost hob hervor: „Bezahlbarer Wohnraum wird in Saarlouis dringend gebraucht, ich bin froh, dass die GBS diesen bereitstellt.“

 

Weil es bei der Modernisierung im Bestand zu Belastungen der Mieter kommt, richtete Kempeni seinen besonderen Dank an die beteiligten Unternehmen und die Bewohner beider Häuser: „Die Unternehmen haben rücksichtsvoll gearbeitet und die Mieter haben viel Verständnis gezeigt.“ Auch Planer Baldor Munz sowie Architekt Rouven Müller schlossen sich diesem Dank an. Mit dem gemeinsamen Mieterfest bedankte sich die GBS für das gute Zusammenspiel aller beteiligten, präsentierte die abgeschlossene Maßnahme beider Häuser und stellte zugleich das nächste Projekt im Husarenweg vor.

 

In den nächsten Monaten entstehen hier 19 Wohnungen, von denen zehn öffentlich gefördert werden. „Wir wollen hohe Gebäude-Energieeffizienz mit zukunftsorientierter Quartiers-Stromversorgung und E-Mobilität sowie vollständige Barrierefreiheit mit Bezahlbarkeit verbinden“, erklärte Knut Kempeni. Um die lokale Baukultur zu wahren und Freiräume zu erhalten, wird der neue Wohnraum im Bereich der Hausnummern 12 und 12a nicht zu stark verdichtet.

 

Insgesamt investiert die GBS im Quartier Husarenweg rund 5,5 Millionen Euro in den Bestandserhalt und Neubau von bezahlbarem Wohnraum. 2,4 Millionen davon flossen in die Wohnhäuser und Außenanlagen der Wohnhäuser 16 und 18 inklusive der Außenanlagen und blieben damit unter dem Kostenansatz. Ein Investitionsvolumen von 3,1 Millionen Euro hat der nun beginnende Neubau der 19 Wohnungen.