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Im Herzen von Fraulautern: Neues Quartiersbüro eröffnet

11.12.2019

Von: Sascha Schmidt


Zentral gelegen und offen für die Menschen: Mit einer Eröffnungswoche wird Quartiersbüro Fraulautern offiziell seiner Bestimmung übergeben. Ab sofort können alle Fraulauterner das offene Angebot der Sozialen Stadt am neuen Standort in der Lebacher Straße 31 annehmen.



Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, mit Quartierskonferenz, Stadtrat und Verwaltungsspitze: Mit einer großen Eröffnungswoche wurde das Quartiersbüro in Fraulautern offizielle in Betrieb genommen. Fotos: Sascha Schmidt

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Quartiersmanagerin Viola Kirchner mit Schulleiter Udo Ulrich (hinten links) und dem Fraulauterner Künstler Manfred Wey vor dem Kunstwerk, das Wey zusammen mit Schülern der Martin-Luther-King-Schule realisierte. Zu sehen sind die stilisierten Umrisse des Fördergebietes in Fraulautern – auch genannt „Quartier“.

Gemeinsam mit den Anwohnern, mit der Quartierskonferenz und über die Grenzen von zuständigen Fachämtern hinweg: So soll das Langzeitprojekt „Soziale Stadt“ etwas für Fraulautern erreichen und positive Akzente setzen. Zentraler Ort für dieses Anliegen ist das Quartiersbüro im Herzen des Stadtteils: Hier wird Quartiersmanagerin Viola Kirchner neben ihrem Büro im Saarlouiser Rathaus künftig auf kurzem Wege für die Menschen in Fraulautern zu erreichen sein. So gestaltete sie auch die Eröffnungswoche: Da waren die Verantwortlichen und Akteure, Ehrenamtliche, Menschen, die seit Langem mit dem Thema vertraut sind oder die sich auch einfach mal unverbindlich informieren wollten. In der Eröffnungswoche bot Kirchner Raum für jedermann.

 

Vor Ort präsent zu sein, Kontakte zu pflegen, das sei ihr wichtig, sagte sie am offiziellen Eröffnungsabend. „im Quartiersbüro bin ich nah an den Menschen dran, unterstütze sie gerne und informiere über das Projekt Soziale Stadt.“ Bürgermeisterin Marion Jost betonte, dass die gesamte Verwaltungsspitze und beteiligte Ämter zur Eröffnung kamen – „weil uns das Projekt wichtig ist.“ Ebenso wichtig: „Wir machen das im Einvernehmen mit dem gesamten Stadtrat.“ Auch aus dessen Reihen kamen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter nach Fraulautern.


Eine feste Gruppe und integraler Bestandteil des Förderprojektes ist die Quartierskonferenz. Auch sie wird ab sofort im neuen Quartiersbüro tagen und hier an Ideen und Projekten für ihren Stadtteil arbeiten. Vivien Schunder, Mitglied der Quartierskonferenz, präsentierte auch das neu entwickelte Logo der Sozialen Stadt Fraulautern: Ein stilisiertes Herz, das die Umrisse des Fördergebietes und den Verlauf der Saar nachzeichnet, dazu eine Reihe markanter Gebäude des Ortes. Zudem präsentierten Künstler Manfred Wey und Udo Ulrich, Leiter der Martin-Luther-King Schule, ein Kunstwerk, das mit eine Schülergruppe gemeinsam gestaltet hat und das ebenfalls die Umrisse des sogenannten Quartiers aufgriff. Zu sehen sein wird es künftig im neuen Quartiersbüro in der Lebacher Straße 31 – als Symbol für Engagement und Identifikation der Menschen vor Ort.

 

Die Soziale Stadt ist ein auf 12 bis 15 Jahre angelegtes Langzeitprogramm der Städtebauförderung, das mit Mitteln aus Bund, Land und Stadt finanziert wird. Neben städtebaulichen Maßnahmen wie der Umgestaltung eines Teilbereichs des ehemaligen Pfarrgartens zu einer attraktiven Freifläche geht es auch um kleinere, bewohnergetragene Aktionen und Projekte. Diese können mit Mitteln des „Verfügungsfonds Soziale Stadt Fraulautern“ mit bis zu 3.000 Euro bezuschusst werden.

 

Das Quartiersbüro ist ab sofort immer dienstags von 13 bis 15 Uhr und donnerstags von neun bis zwölf Uhr zur freien Sprechstunde geöffnet. Letzte Öffnung 2019 ist der Dienstag, 17. Dezember, im neuen Jahr geht es wieder los am Dienstag, 7. Januar.