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Lisdorfer Berg: Saarlouiser Oberbürgermeister steht zur Erweiterung

27.06.2018

Von: Sascha Schmidt


Mit der Ansiedlung des Küchenherstellers Nobilia sind große Teile der Industrieflächen auf dem Lisdorfer Berg vermarktet. Weiteres Potential bietet eine Erweiterung des Industrieparks zu der sich OB Peter Demmer klar positioniert. Eine interessante Perspektive für den Standort bietet auch die Initiative der Landesregierung, bei Tesla für den Standort Saarland zu werben.



Nicht nur wegen der erfolgreichen Ansiedlung des Küchenherstellers Nobilia auf dem Lisdorfer Berg ist die Frage nach der Erweiterung des Industrieparks aktuell – auch bei der derzeit laufenden Erstellung eines neuen Flächennutzungsplanes für Saarlouis ist dies eine zentrale Fragestellung.

 

„Ich stehe zur Erweiterung“, betont OB Peter Demmer. „Der Lisdorfer Berg ist eine Erfolgsgeschichte für unsere Stadt, die Chance zur Erweiterung dürfen wir nicht ungenutzt lassen. Auch Bürgermeisterin Marion Jost teilt diese Position.“ Natürlich müssten dabei gewisse Dinge berücksichtigt werden, darunter der Umweltschutz. Große Teile der Infrastruktur sind bereits hergestellt, zudem sprechen auch die hervorragende Verkehrsanbindung und die zentrale Lage im europäischen Markt für den Standort.

Eine mögliche Option bietet die Initiative der Landesregierung: Ministerpräsident Tobias Hans und Wirtschaftsminister Anke Rehlinger formulierten ein gemeinsames Schreiben an Tesla-Chef Elon Musk, um für das Saarland als Standort für eine neue Produktionsstätte zu werben. Musk hatte zuvor erklärt, dass ein Standort in Deutschland nahe der deutsch-französischen Grenze dafür sinnvoll sein könne. OB Demmer: „Wo könnte sich ein solches Werk besser für den europäischen Markt positionieren, als in Saarlouis? Mit der Erweiterung des Lisdorfer Berges könnte dafür eine hochwertige Industriefläche geschaffen werden, von der die Stadt Saarlouis und das gesamte Saarland profitieren.“