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Mit Pauken, Trompeten und ganz viel Gefühl: Neujahrsgala im schönsten Konzerthaus des Saarlandes

06.01.2020

Von: Petra Molitor


„The same procedure as every year“ hieß es am Neujahrsabend im Theater am Ring, in das der Stadtverband der kulturellen Vereine Saarlouis zu seinem mittlerweile 13. Neujahrskonzert eingeladen hatte. Rund 600 Besucher verfolgten die klassische Darbietung des Kreissymphonie-Orchesters Saarlouis und der fünf Solistinnen und Solisten. Am Ende des rund dreistündigen Programms waren sich alle einig: Das war ein gelungener Start ins Jahr 2020!



Anne Kathrin Fetik bei einem ihrer Auftritte anlässlich der Neujahrsgala 2020. Begleitet wird sie vom Kreissymphonie-Orchester Saarlouis unter Dirigent Christian Schüller. Fotos: Petra Molitor

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Es ist rein optisch wahrlich imposant, wenn sich die zahlreichen Musikerinnen und Musiker des Kreissymphonie-Orchesters Saarlouis und ihr Dirigent Christian Schüller auf die Bühne begeben. Doch nicht die Quantität macht den Wert des semi-professionellen Ensembles aus, sondern die individuellen Fähigkeiten der einzelnen Instrumentalisten und ihr gekonntes Zusammenspiel. Sie fühlen sich wohl in ihrem Repertoire aus Oper und Operette, das merkt man. Stücke aus Carmen, Lakmé, Die Fledermaus oder Die lustigen Weiber von Windsor wurden gespielt und stimmgewaltig dargeboten von den Sopranistinnen Anne Kathrin Fetik und Natalie Jurk. Letztere gab ihre Premiere in Saarlouis. Soloauftritte an den Violinen hatten Wolfgang Mertes und Helmar Imschweiler. Für einen Gänsehaut-Moment sorgte der erst zehnjährige Jakob Hippchen mit seinem Vortrag aus dem Film "Herr der Ringe". Am Anfang noch etwas aufgeregt, genoss der junge Sänger anschließend seinen großen Applaus.

 

Zum Abschluss des Abends - dem traditionell der "Radetzky-Marsch" vorangegangen war - bedankte sich Moderator und Stadtverbands-Vorsitzender Hans Werner Strauß herzlich bei allen Mitwirkenden, die jedes Jahr ihren Neujahrsabend in den Dienst der schönen Künste stellen. Auch die außergewöhnliche Bühnengestaltung durch Dietmar Esser und alle Beteiligten "hinter den Kulissen" fanden besondere Erwähnung. Das Publikum schloss sich seinen Worten mit langanhaltendem Beifall an.