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OB Peter Demmer: Strukturwandel gestalten durch Erweiterung des Lisdorfer Berges

20.11.2020


Mit der Ansiedlung des Batterieherstellers SVolt im Saarland rückt auch das Industriegebiet Lisdorfer Berg stärker in den Fokus. OB Peter Demmer spricht sich weiterhin für eine moderate Erweiterung aus.



Nachdem mit dem Küchenhersteller Nobilia bereits eine der größten Industrieansiedlungen im Saarland der letzten Jahrzehnte auf den Lisdorfer Berg brachte, folgte in dieser Woche die Ankündigung des chinesischen Batterieherstellers SVolt, dass er mit Werken in Überherrn und Heusweiler im Saarland ansiedelt. Bis zu 2.000 Arbeitsplätze sollen im Saarland entstehen.

 

Das Überherrner Werk wird in unmittelbarer Nähe zum Lisdorfer Berg entstehen – Grenznähe, die Anbindung an den Fernverkehr sowie das hohe Qualifikations- und Leistungsniveau der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sprechen hier wie dort die die Qualität des Standortes.

 

„Das beweist, dass es die richtige Entscheidung ist, auch in Zukunft auf den Lisdorfer Berg zu setzen und das Industriegebiet moderat um einen dritten Bauabschnitt zu erweitern“, erklärt OB Peter Demmer. „Mit den Industrieflächen, die dort entstehen können, schaffen wir die Möglichkeit, den Strukturwandel an der Saar aktiv zu gestalten und Entwicklungsflächen für einen hochwertigen Branchenmix bereitzustellen.“

 

So könnten Arbeitsplätze entstehen oder gesichert werden, auch in Zeiten, in denen das Industrieland Saarland durch Stahl- und Automobilkrise mit schweren Herausforderungen zu kämpfen hat. Ein Klimagutachten hat Möglichkeiten aufgezeigt, wie eine mögliche Erweiterung aussehen könnte. Am 28. Februar sind die Saarlouiser aufgerufen, an einer Einwohnerbefragung zur Erweiterung des Industriegebietes zu beteiligen, an deren Votum sich der aktuell gewählte Stadtrat orientieren wird.

 

Gerade durch die Neuansiedlung von SVolt könnte eine Erweiterungsfläche auf dem Lisdorfer Berg etwa Raum bieten für künftige Zulieferbetriebe des Batterieherstellers.

 

Auch das oft diskutierte ehemalige Kraftwerksgelände in Ensdorf profitiert von den Vorteilen des Standortes. Da sich das Gelände in privater Hand befindet, ist es nicht im Zugriff von Wirtschaftsförderung aus Land, Kreis oder Stadt.

 

„Wir müssen unsere Wirtschaftspolitik dort gestalten, wo wir in der Kommunal- und Landespolitik die Möglichkeit dazu haben“, betont Demmer. „Deshalb setze ich mich, gemeinsam mit Landrat Patrik Lauer und Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger, für die moderate Erweiterung des Lisdorfer Berges ein.“