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„Reise ans Ende des Lichts“ – Werke von Léopold Baijot in Saarlouis

16.03.2017

Von: Cindy Balge


Seit 1989 beglückt der Sammler Claus Zöllner das Museum Haus Ludwig schon mit Ausstellungen bedeutender Maler und Bildhauer. Dieses Mal präsentierte er den belgischen Maler Léopold Baijot und seine Zeichnungen und Gemälde im voll besuchten Atelier des Museums Haus Ludwig.



Der belgische Maler Léopold Baijot (Mitte) präsentierte seine Werke im Saarlouiser Museum Haus Ludwig. Fotos: Cindy Balge

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Léopold Baijot

Bürgermeisterin Marion Jost und Claus Zöllner (rechts)

Léopold Baijot, 1936 in Verviers, einem kleinen Dorf in den Ardennen in Belgien, geboren, besuchte die Privatschule in Leuven, machte eine Lehre und studierte dann Philosophie und Theologie. Später wurde er zum Direktor der Hochschule von Glons, wo er jedoch auf das Unterrichten verzichtete, um sich ganz seiner Kunst zu widmen -  eine Leidenschaft zur Malerei, die ihn seit seiner Kindheit begleitet und seinen Lebensweg vor einer Staffelei fortsetzt. In seiner künstlerischen Tätigkeit wurde er von Anfang an sehr durch das Licht der arabischen Länder und durch den Impressionismus angezogen. „Mein größter Wunsch ist es, das ganze Licht der Welt ausdrücken zu können und damit die Herzen der Menschen zu erreichen.“ Als Autodidakt erwarb Baijot schnell internationalen Ruhm und ist nun  weltweit mit seinen Gemälden in den wichtigsten Galerien und Museen in Belgien, USA, Frankreich, Luxemburg, Marokko, Schweiz, Kanada usw. vertreten. Er liebt es, in einem transparenten Nebel eingetauchte Paläste, Terrassen auf dem Fluss, stille Frauen im hellen Kleid, Umhänge, Regenschirme, weiße Pfauen und unberührte Spitztischdecken unter der Sonne in makellosem Licht zu malen. An einem Bild arbeitet er circa 3 Monate. Dafür reist er immer für ein paar Wochen in andere Länder, lässt das Licht dort auf sich wirken und macht Skizzen. Erst nach einigen Monaten beginnt er zu Hause damit, diese Eindrücke und Emotionen auf die Leinwand zu bringen.


Neben zahlreichen kunstaffinen Gästen waren auch Bürgermeisterin Marion Jost, die neue französische Generalkonsulin Catherine Robinet, die die Schirmherrschaft übernommen hatte, Honorarkonsul Michel Bouchon, André Peltier, Consul der Republique Niger, Kanzleramtschef Peter Altmaier und Vertreter des Saarlouiser Stadtrates zur Vernissage gekommen.


Nach dem offiziellen Teil bot sich bei einem kleinen Umtrunk die Gelegenheit zu einem Rundgang durch die Ausstellung und zu Gesprächen mit dem Künstler und anderen Gästen.


Die Ausstellung ist noch bis zum 2. April 2017 im Atelier des Museum Haus Ludwig, Kaiser-Wilhelm-Str. 2, zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr, Samstag, Sonntag: 14 bis 17 Uhr, montags geschlossen.
Weitere Informationen unter: www.museum-haus-ludwig.saarlouis.de, Tel. 06831/128540 oder 69890-14/17


 

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