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Soziale Stadt: Bürgerbefragungen in Roden und Fraulautern

12.09.2017

Von: Christian Woithe / HTW


Derzeit läuft das Förderprogramm „Soziale Stadt“ in den Stadtteilen Roden und Fraulautern an. Darin soll insbesondere auch die Perspektive der Menschen vor Ort berücksichtigt werden. Zu diesem Zweck führt die HTW derzeit Bürgerbefragungen in den Stadtteilen durch.



Das Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt" wird im Saarland seit Programmbeginn 1999 erfolgreich umgesetzt. Aufgabe dieses Programms ist es, Stadtteile mit Entwicklungsbedarf zu stabilisieren und aufzuwerten. In diesem Programm wurden Stadtteile mehrerer Kommunen des Saarlandes aufgenommen, darunter Roden und Fraulautern in Saarlouis. Die FIRU mbH und die Forschungsgruppe ForBES der htw saar erarbeiten derzeit in Kooperation integrierte städtebauliche Entwicklungskonzepte als Grundlage zur Umsetzung des Programms in den Stadtteilen Roden und Fraulautern.

 

Städtebauliche Investitionen in das Wohnumfeld und in die Infrastruktur im Rahmen des Programms verbessern die Chancen der dort Wohnenden auf Teilhabe und Integration. Ziel ist es vor allem, lebendige Nachbarschaften und den sozialen Zusammenhalt im Stadtteil zu fördern (vgl. www.staedtebaufoerderung.info).

 

Ein bedeutender Bestandteil des Programms ist hier, die Bürgerinnen und Bürger aktiv in das Programm einzubinden. Hierzu führt die Forschungsgruppe ForBES unter der Leitung von Prof. Dieter Filsinger ab dem August Bürgerbefragungen (Sozialraumbeobachtungen) durch. Diese Bürgerbefragungen dienen dem Ziel Engagementpotenziale (Stichwort: Bürgerbeteiligung) zu identifizieren und die Bedarfe im Stadtteil aus Bürgerperspektive zu erheben. Durch solche Sozialraumbeobachtung können fundierte Hinweise zur Stadtteilentwicklung, zu den Teilhabemöglichkeiten, den Sichtweisen und Bedürfnissen der Bevölkerung, sowie Hinweise auf mögliche Gefährdungen gewonnen werden.

 

Diese Sozialraumbeobachtungen sind Bestandteil der sozialraumorientierten Sozialplanung der Kreisstadt Saarlouis und ergänzen das bestehende datengestützte Sozialraummonitoring.