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Stadtwerke Saarlouis als Gastgeber des Konsortiums beim Startschuss von "Charge4C"

16.04.2018

Von: Stadtwerke Saarlouis/Kurt Wagner


„charge4C“ heißt das neue innovative Forschungsprojekt, in dem neben der Stadtwerke Saarlouis GmbH viele namhafte Forschungsinstitute und auch Startup-Unternehmen eingebunden sind. Das vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Projekt wird von Seiten des Projektträgers DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V.) betreut.   Ziel von „charge4C“ ist, Parken und Laden für Elektrofahrzeuge sowohl im öffentlichen Raum als auch auf privaten Flächen verlässlich nutzbar zu machen.



Interessante und innovative Beiträge: Alle Referenten auf einen Blick. Foto: Kurt Wagner

Die Auftaktveranstaltung eröffneten Herr Dr. Levacher (technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Saarlouis) gemeinsam mit Jörg Rink (Leitung Forschung und Entwicklung Stadtwerke Saarlouis). Beide wiesen darauf hin, dass mit dem Forschungsprojekt neue wichtige Impulse generiert würden, die die derzeitige Infrastruktur für Elektrofahrzeuge verbesserten.

 

Dr. Levacher: „Wir freuen uns, zum wiederholten Male als Stadtwerk an einem zukunftsweisenden Projekt mitmachen zu dürfen“. Peter Demmer, der Saarlouiser Oberbürgermeister, begrüßte ebenfalls alle Teilnehmer, zeigte sich jetzt schon vom Gelingen des Projektes überzeugt und wünschte allen Verantwortlichen eine glückliche Hand.

 

Holger Kirchner von bridgingIT stellte in seiner Rede die einzelnen Projektpartner vor. Yasotharan Pakasathanan, Geschäftsführer von „Ampido“, des ersten beteiligten Startup-Unternehmens, stellte die bereits in Großstätten mit Erfolg eingesetzte Ampido-App vor, eine Reservierungsplattform für Pkw-Parkplätze, die das große Potential an Leerständen nutzbar mache, um aufwendige Parkplatz-Suchverkehre zu vermeiden. Für das Forschungsprojekts charge4C ist dabei angedacht diese Plattform für das Parken und Laden an Ladestationen für Elektrofahrzeuge anzuwenden.

 

Dr. Jörg Baus, Projektleiter vom DFKI, betonte, für charge4C werte das DFKI Messdaten des Stromnetzes aus, um Lastzustände besser zu erkennen und Last-Prognosen zu erstellen. Für das zweite Startup im Konsortium, die „Hakisa“, sprach Geschäftsführer Eric Gehl über die Mehrwertdienste von „charge4C“. Es gelte, das gesamte kommerzielle Umfeld der jeweiligen Ladestationen einzubeziehen, um jeden Ladestandort so attraktiv wie möglich zu gestalten.

 

Den Schlusspunkt der Partner-Vorstellungen setzte für die Stadtwerke Saarlouis Guillem Tänzer, der - gemeinsam mit seinen Kollegen Henri Oliveras und Steven Rink - als Schwerpunkt im Projekt das Ziel hat, in Saarlouis u.a. auf dem Großen Markt intelligente Ladestationen und zugehörige Park- und Umweltsensorik einzurichten. Jörg Rink lieferte letztendlich in einer abschließenden Erklärung die Vision sicherer vernetzter und intelligenter Infrastrukturen, die auch die Stadtwerke für Saarlouis verfolgten. Ziel könnte es in Zukunft sein, ein zentrales Leitsystem zu etablieren bspw. für eine Verbesserung der Verkehrsflüsse und ein optimiertes Parkplatz-Management – auch für Elektrofahrzeuge.

 

Die abschließende spannende Diskussion zeigte, dass bei der Verkehrs- und Energiewende noch viele Fragen offen sind, die Dr. Ralf Levacher abschließend und zusammenfassend so kommentierte: „Vieles, was wir für die Energiewende bis hierhin geschafft haben, war schwierig. Für die Zukunft brauchen wir also wieder eine andere Denke und ganz andere, neue Lösungen. Und wir werden es auch diesmal schaffen!“