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Beneidenswert gut gelungen

22.12.2011

Von: Sabine Schmitt


Die Feuerwache Innenstadt wurde umgebaut, modernisiert und energetisch aufgewertet. In der Halle wurde eine so genannte „Mannschaftsbox“ eingebaut. Darin befinden sich jetzt die neuen Funktionsräume.



Bei der Einweihung der Feuerwache Innenstadt gab es viel Lob von den Besuchern. Rechts im Bild die eingestellte Mannschaftsbox mit Treppenaufgang. Fotos: Sabine Schmitt

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Klaus Pecina, Roland Henz, Reiner Quirin, Manfred Heyer und Monika Ames-Rock (v.l.) begrüßten die Gäste und stellten das Umbauprojekt vor.

„Ursprünglich war diese Halle nur eine Notlösung und heute kann sie sich in Sachen Ausstattung mit jeder Berufsfeuerwehr messen“, sagte Oberbürgermeister Roland Henz bei der Einweihung der neuen Räumlichkeiten. Er bedankte sich bei den beteiligten Unternehmen sowie dem Baudezernenten und seinem Team. Das Saarlouiser Architekturbüro Bäuerle, Heinrich & Kosiol war für die Planung zuständig, von städtischer Seite betreute die Architektin Monika Ames-Rock die Baumaßnahme. Baudezernent Manfred Heyer bedankte sich bei Land und Bund für die Fördermittel, denn ohne deren Zuschüsse wäre die Maßnahme nicht realisierbar gewesen. Die Kosten beliefen sich auf über eine Million Euro, von denen mehr als die Hälfte aus Förderprogrammen finanziert wurde. Wehrführer Reiner Quirin bedankte sich bei allen Angehörigen des Löschbezirkes Innenstadt und den hauptamtlichen Gerätewarten für ihre Unterstützung. Besonders lobte er die Funktionalität und die Ausstrahlung der Halle. „Bei schlechtem Wetter können Übungen auch in der Halle durchgeführt werden“, sagte Quirin. Mit ihrer einzigartigen Ausstrahlung eignet sich die Halle auch hervorragend für kulturelle Veranstaltungen, wie man mit den „Flying Bach“ bereits eindrucksvoll erleben durfte.


Neuorganisation des Bauwerks


„Die Grundidee des Umbaus war die Neuorganisation des bestehenden Bauwerks für den Werkstättenbereich der hauptamtlichen Gerätewarte und die Mitglieder des Löschbezirkes Innenstadt“, erklärte Monika Ames-Rock. Eine weitere Überlegung war, künftig Heizkosten zu sparen. Daher entschied man sich, eine Raumabtrennung vorzunehmen, indem man eine so genannte Mannschaftsbox einbaute. In dieser zweigeschossigen Stahlkonstruktion sind im Erdgeschoss die Spind- und Nassräume, im Obergeschoss zwei Büroräume, ein Besprechungsraum, ein Multifunktions- und Funkraum sowie das Archiv untergebracht. Das Erdgeschoss wird von der Hauptamtlichen und der Freiwilligen Feuerwehr genutzt, während das OG ausschließlich den Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr zur Verfügung steht. Auf der anderen Seite der Halle liegt der Werkstättenbereich der hauptamtlichen Gerätewarte. Hier befinden sich jetzt, alle neu gestaltet und eingerichtet, die Atemschutzwerkstatt, die Feuerlöscherprüfwerkstatt, die Werkstatt für die Prüfung der elektrischen Betriebsmittel, sowie der Gerätschaften zur Absturzsicherung, die Messgerätewerkstatt und ein neues Lager sowie eine Kleiderkammer. Zudem wurde ein neuer Zugang zur Empore geschaffen, auf der die „Übungsstrecke Atemschutz“ eingerichtet ist. Parallel zu den Maßnahmen in der Halle hat man die Fassade energetisch aufgewertet und Umkleiden für die Jugendwehr geschaffen.


 

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