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Ein Geschenk vom Land

14.12.2007


Für die Gemeinschafträume der Wohnanlage „50 Plus“ erhielt die Gemeinnützige Bau + Siedlungs GmbH (GBS) dieser Tage einen Zuschussbescheid des Ministeriums über 150.000 Euro.



Josef Hecken (3. v.l.) überreichte Engelbert Feld (2. v.l.) einen Zuschussbescheid über 150.000 Euro. Mit dabei waren Manfred Heyer, Klaus Pecina und Norbert Zenner. (v.l.) Foto: Sabine Schmitt

„Das könnten Sie sich zur Gewohnheit machen“, sagte Engelbert Feld, Geschäftsführer der GBS als ihm Sozialminister Josef Hecken den Förderbescheid über 150.000 Euro in die Hand drückte. Mit dabei waren unter anderem Bürgermeister Klaus Pecina, Beigeordneter Manfred Heyer und Architekt Norbert Zenner.

„Ältere Menschen wollen wegen der Infrastruktur in der Stadt leben“, so Feld weiter. Diesem Wunsch kommt die GBS mit ihrem Bauvorhaben „50 plus“ entgegen. An der Ecke Pavillonstraße/Adlerstraße entsteht eine Wohnanlage für 5,5 Millionen Euro. Bei der Realisierung solcher Vorhaben sei man auch auf Förderung angewiesen, betonte Feld weiter. Und die gibt es aus dem demografie-sensiblen Investitionsprogramm zur Verbesserung oder Herstellung altersgerechter Wohnformen.

„Das Land macht Ihnen ein Geschenk und Sie machen den älteren Menschen ein Geschenk“, sagte Sozialminister Josef Hecken bei der Übergabe des Zuschussbescheides. Im Leben älterer Menschen gebe es im Vergleich zu früher viele unterschiedliche Strukturierungen, die es zu berücksichtigen gelte. Bislang habe es nur die Möglichkeit als Selbstversorger oder Heimbewohner gegeben. Solche Wohnprojekte wie „50 Plus“ eröffneten älteren Menschen neue Möglichkeiten und das wolle man fördern. Miteinanderleben und nicht nebeneinander laute die Devise.

Und die Konzeption geht auf. Es gibt bereits mehr Interessenten als Wohnungen. „Wir haben bereits Vorverträge geschlossen“, erklärte Sozialarbeiterin Rosie Hans, die vor Ort für Beratung und Koordination zuständig ist. Eine Betreuung gibt es im Haus nicht, darum müssen sich die Bewohner bei Bedarf selbst kümmern. „Unsere Interessenten sind zwischen 60 und 80 Jahre alt, zwei davon sitzen im Rollstuhl“, erklärte Hans. Es habe bereits einige Treffen gegeben, um sich gegenseitig kennen zu lernen. Es wird ein Verein der Mieter geben, der die Aufgaben und Ziele definiert. „Die Vereinsgründung ist derzeit im Gange“, erklärte Hans.

Weitere Infos erteilt die GBS unter Telefonnummer (06831) 9419-0 oder im Internet unter www.gbs-sls.de

Daten zum Objekt:
22 Wohnungen zwischen 35 und 99 Quadratmetern. Davon sind vier rollstuhlgerecht, alle übrigen barrierefrei. Die Gesamtwohnfläche beträgt 1.290 Quadratmeter. Im Erdgeschoss gibt es zwei Läden von 120 Quadratmetern, außerdem ein Gemeinschaftsraum (130 qm). Es stehen 10 Stellplätze zur Verfügung, davon zwei Behindertenstellplätze.


 

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