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Einladung zum "Spazierengucken"

19.12.2008




Gaetano Gross, Roland Schmidt und Klaus Kell eröffneten gemeinsam die Ausstellung im Museum Haus Ludwig. Fotos: Sabine Schmitt

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Zu den Besuchern der Vernissage gehörte auch Mike Mathes.

„Reise zu mir selbst“ ist der Titel einer Ausstellung, die noch bis 28. Dezember im Atelier des Museums Haus Ludwig zu sehen ist. Der Maler Roland Schmitt zeigt 30 Werke aus seinem künstlerischen Schaffen.

„Wenn er malt, dann geht er seinen eigenen Weg“, sagte Gaetano Gross über den Maler Roland Schmidt bei der Vernissage im Atelier des Museums Haus Ludwig. Hier zeigt der Künstler 30 teilweise neue und bereits bekannte Werke aus seinem künstlerischen Schaffen. Es sind Traum- und Fantasiewelten, die Schmidt auf die Leinwand gebannt hat. Mal ranken sich pflanzenähnliche Gebilde dem Betrachter entgegen, mal sind es futuristische Musikinstrumente die sich durch die unwirkliche Landschaft bohren.

 

 

 

 

 

 

 

 

Symptomatisch wiederkehrend sind in fast allen Werken die rot-weißen Balkenstrukturen. Mit gleicher Regelmäßigkeit finden sich in den Bildern Kugeln, Perlen und Lichtquellen, entweder offensichtlich wie in der „Geburt eines Sterns“ oder versteckt und unauffällig.

Der Zufall spielt eine Rolle

„Phantastischer Realismus nennt sich Stilrichtung“, erklärte Gaetano Gross bei der Vernissage. Diese vom Surrealismus beeinflusste Stilrichtung entstand nach dem Zweiten Weltkrieg. Gaetano Gross, Vorsitzender der Künstlergruppe Untere Saar, begrüßte die zahlreichen Gäste im Museum Haus Ludwig. Roland Schmidt gehört seit vier Jahren zur Künstlergruppe Untere Saar und ist mittlerweile deren zweiter Vorsitzender. „In den Werken von Roland Schmidt spielt der Zufall eine große Rolle“, sagte Gross. Sie laden ein zum „spazierengucken“. Dieser Begriff sage eigentlich schon alles, sagte Laudator Klaus Kell. Schmidt fordere die Betrachter seiner Bilder dazu auf „mit ihm gemeinsam etwas zu entdecken“. Seine Begabung sei schon in der Volksschule entdeckt worden, sagte Kell über den Künstler. Doch auf Wunsch des Vaters habe Schmidt zunächst mal „was anständiges“ gelernt. So hat er zunächst Werkzeugmacher gelernt und dann Grafik und Design studiert. Heute arbeitet er neben seiner künstlerischen Tätigkeit auch als Werbegrafiker. Roland Schmidt hat bereits mehrere CD-Covers gestaltet, aber auch die Architekturmalerei liegt ihm. Diskotheken im Saarland, in Mannheim und Berlin schmücken seine Wand- und Deckengemälde. Bis zu 400 Quadratmeter groß sind diese Werke. „Er kennt sich aus mit den Materialien und beherrscht sie perfekt“, sagte Kell.

Suche nach dem inneren Selbst

Roland Schmidt selbst bezeichnet seine Arbeiten als „Seelenbilder“. Durch jedes seiner Werke sucht er einen Weg zu seinem inneren Selbst. Den Betrachtern gibt er die Möglichkeit, ihren eigenen Phantasien freien Lauf zu lassen, in dem er das Thema im weitesten Sinne offen lässt. Er möchte dazu bewegen, sich völlig bei der Betrachtung in das Bild hineinzuversetzen und das Werk zu erleben.

Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von Hermann Neu mit einer Klanginstallation. Die Ausstellung ist noch bis 28. Dezember im Museum Haus Ludwig zu sehen. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von von zehn bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 14 bis 17 Uhr.

Weitere Informationen über den Künstler finden Sie unter: www.rskunst.de


 

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