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Kunstrasenplatz dank vorbildlicher Zusammenarbeit zwischen Verein und Stadt

27.11.2003


Der TuS Saarlouis-Beaumarais bekommt einen Kunstrasenplatz. Und das, obwohl es einen Grundsatzbeschluss des Saarlouiser Stadtrates gibt, die städtischen Sportanlagen nicht mit Kunstrasen auszustatten! Die hierfür anfallenden Mehrkosten übernimmt der Verein.



Bei einem Ortstermin wurde die Abwicklung der Maßnahme noch mal erörtert. Im Bild (v.l.n.r): Vorstandsmitglied Peter Rath, Vorsitzender Alex Görgen, Vorstandsmitglied Klaus Pecina, Oberbürgermeister Hans-Joachim Fontaine und Baggerführer Walter Schwartz.

Nur so war es möglich, dem Wunsch des Vereins zu entsprechen, erklärte Oberbürgermeister Hans-Joachim Fontaine beim jüngsten Pressetermin. Die jetzt mit Billigung des Stadtrates entwickelte Konzeption bezeichnete er als vorbildlich. Diese Form der Zusammenarbeit zwischen Stadt und Verein sei bisher einmalig und, wie er hoffe, für die Zukunft beispielgebend.

Die Erneuerung der im Eigentum der Stadt stehenden Sportanlage an den Friedenslinden in Beaumarais war dringend erforderlich.
Seinen Wunsch nach einem Kunstrasenplatz begründete der TuS unter anderem mit der hervorragenden sportlichen Leistung des Vereins in den letzten Jahren. Zur Zeit habe der Verein mit der 1. Mannschaft die Spitzenstellung in Saarlouis auf der Ebene Fußball inne. Es dürfe darauf gehofft werden, dass er in dieser Saison den Aufstieg von der Bezirksliga West, wo er jetzt Tabellenerster sei, in die Landesliga Südwest erreiche. In dieser Spielklasse werde fast überall auf Kunstrasen gespielt.

Der Verein hat sich mit einem Finanzierungsanteil von 112.000 € viel vorgenommen. Soviel muss er nach Abzug von Zuschüssen, die ihm nach den geltenden Richtlinien der Stadt und der Sportplanungskommission zustehen, selbst aufbringen. Seine von Mut und Zuversicht in die Zukunft getragene Entscheidung baut auf sportliche Kontinuität und auf sein gutes Renommee in Beaumarais und in der Gesamtstadt.

Einen großen Teil der genannten Summe will der Verein durch manuelle Eigenleistung erbringen und durch gesponserte Unternehmensleistungen. Die Fremdfinanzierung in Form eines Darlehens soll auf 70.000 € beschränkt bleiben.

Um ihm die Refinanzierung des Darlehens zu erleichtern, rechnet  der Verein unter anderem auch mit Unterstützung aus der Bevölkerung und von befreundeten Unternehmen und Gewerbetreibenden. Es hat sich bereits ein Förderverein gebildet. Der Verein hofft, dass sich nun noch viele Freunde und Gönner des Fußballsportes diesem Förderverein als Mitglied anschließen und so auch die sehr lobenswerten Aktivitäten des Vereins im Bereich der Jugendarbeit honorieren. Der monatliche Mindestbeitrag im Förderverein beträgt 2 €. Des Weiteren verkauft der Verein symbolische Kunstrasen-Anteilsscheine für 10 € pro qm. Die Namen der Erwerber werden im Zuge der Realisierung des Projektes auf einem Aushangplan markiert. Je mehr Anteilsscheine man erwirbt, umso größer wird der Name des Erwerbers gedruckt werden können.

Die Zeichen für die planmäßige Abwicklung des Vorhabens stehen gut. Die in Eigenleistung geplanten Arbeiten haben schon begonnen. Betonumrandungen werden entfernt und der Tennenbelag vorsichtig abgetragen. Bis im April nächsten Jahres soll der neue Kunstrasenplatz fertiggestellt sein. Die Gesamtkosten belaufen sich 488.000 Euro.


 

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