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Neue touristische Hinweisschilder bieten Stadtgeschichte zum Anfassen

27.12.2006


Auf dem Weg, ihre touristische Attraktivität zu unterstreichen, ist die Stadt dieser Tage einen beachtlichen Schritt vorangekommen. Seit einigen Tagen finden die Besucherinnen und Besucher der Stadt im Bereich der historisch bedeutsamen Ensembles großformatige Hinweistafeln, auf denen in drei Sprachen die Geschichte der benachbarten Gebäude, Straßen oder Plätze erläutert wird.



Der Wirtschaftsminister lobte die Stadt für die gelungene Ausgestaltung der Übersichtstafeln. Im Bild: MdL G. Jungmann, Wirtschaftsminister Dr. Georgi, OB R. Henz, Landrätin M. Bachmann, Bürgermeister K. Pecina und Beigeordneter M. Heyer. Foto: M. Schwarz

Ergänzend dazu werden in den nächsten Tagen die 8 wichtigsten historischen Bauwerke der Stadt Saarlouis mit Objekttafeln ausgestattet, auf denen Kurzinformationen über die geschichtlichen Hintergründe dieser Bauwerke zu finden sind.

Diese neuen touristischen Hinweisschilder sind in ihrer Gestaltung angelehnt an ein landesweit einheitliches touristisches Beschilderungssystem. Übersichtstafeln und Objekttafeln tragen deshalb im Kopfbalken den in eine Abbildung der Saarschleife eingebetteten Schriftzug „SaarErlebnisland“. Während sich die bildlichen Darstellungen und Beschreibungen der Übersichtstafeln auf die Historie der städtischen Ensembles beziehen, ist auf der rechten Seite jeweils eine Übersichtskarte über die sehenswerten historischen Schauplätze des Saarlandes bzw. des Kreises Saarlouis zu sehen.

Die Stadt Saarlouis ist eine der ersten Kommunen im Landkreis Saarlouis, die dieses einheitliche Beschilderungskonzept umsetzt. Zum symbolischen Akt der Enthüllung trafen sich in den Vorweihnachtstagen Wirtschaftsminister Dr. Hanspeter Georgi, Landrätin Monika Bachmann und Oberbürgermeister Roland Henz an der am „Eingang“ zur Altstadt platzierten Übersichtstafel. Mit dabei waren MdL Georg Jungmann, die Vorsitzenden der CDU- und SPD-Stadtratsfraktionen Herbert Fontaine und Peter Schmolenzky, Bürgermeister Klaus Pecina und Beigeordneter Manfred Heyer sowie weitere Vertreter der Stadt- und Landkreisverwaltung.

Wer in den Tourismus investiere, investiere in die Zukunft, erklärte Oberbürgermeister Roland Henz. Der Tourismus berge eine Wirtschaftskraft, die in dieser Region noch sehr unterschätzt werde. Man könne den Besuchern zwar keine Strände oder Berge bieten. Dafür aber besitze das Saarland Werte, die bei den Gästen ebenfalls sehr viel Anziehungskraft erzeugten. Das seien einmal die netten Menschen, die hier lebten, und ihre Gastfreundschaft, zum anderen die angenehme Landschaft mit viel Grün und abwechslungsreichem Hügelland. Die einheitliche touristische Hinweisbeschilderung eigne sich sehr, die Sehenswürdigkeiten in besonderer Weise herauszustellen und das Land touristisch noch attraktiver zu machen. Die Stadt werde die im Tourismus liegende Chance nutzen, indem sie ihr Alleinstellungsmerkmal als Festungsstadt weiter ausbaue, ebenso ihre Qualität als Stadt am Fluss. Ein entscheidender Schritt dazu sei die „Erlebnisinsel“, die der Stadt Saarlouis eine weitere landesweit einmalige Besonderheit sichere.

Auch der Landkreis Saarlouis setze Hoffnungen darauf, dass der Tourismus eine ausbaufähige wirtschaftliche Komponente im Landkreis Saarlouis darstelle, versicherte Landrätin Monika Bachmann. Sie freue sich darüber, dass der Landkreis im Zuge der gemeinsamen Hinweisbeschilderung die Vorreiterrolle im Land übernommen habe.

Minister Dr. Hanspeter Georgi bezeichnete es als großartig, wie in diesem Zusammenhang der Landkreis und die Stadt Saarlouis die Idee des Landes aufgegriffen und umgesetzt hatten. Er wertete dieses perfekte Zusammenspiel als gutes Omen für die großen Aufgaben, die das Land, der Landkreis und die Stadt Saarlouis im kommenden Jahr im Zusammenhang mit dem Deutschen Wandertag 2007 gemeinsam zu bewältigen hätten. Unter den bestehenden Vorzeichen sei er sicher, dass der Deutsche Wandertag 2007 der innovativste Wandertag sein werde, den Deutschland je erlebt habe.

Das Konzept der einheitlichen SaarErlebnisland-Tafeln wird von deutschen Tourismusverbänden als „herausragendes Beispiel für eine gelungene Koordination“ und für eine qualitätsbewusste Zusammenarbeit in einem Land bezeichnet. Die in Abstimmung mit der Tourismuszentrale des Landkreises Saarlouis für die Stadt Saarlouis hergestellten 9 Übersichtstafeln haben eine Abmessung von jeweils 1800x145 mm. Die 8 Objekttafeln sind 600x400 mm groß. Die Federführung für das städtische Beschilderungskonzept hatte die Wirtschaftsförderung der Stadt Saarlouis. Die Gesamtkosten von 20.617,- € wurden vom Land mit 9.906,- € bezuschusst.

Die Übersichtstafeln tragen folgende Bezeichnungen: Großer Markt und Kirche St. Ludwig, Deutsches Tor und Kasematten, Festungswerke am Saaraltarm und im Stadtgarten, Die Festung Saarlouis, Vaubaninsel, Silberherzstraße und Postgässchen, Altstadt und Geburtshaus von Michel Ney, Kleiner Markt, Historische Vauban-Festung Saarlouis. Folgende historische Gebäude wurden bzw. werden mit Objekttafeln ausgestattet: Kommandantur, Kaserne I, Schleusenbrücke, Bastion VI, Evangelische Kirche, Kaserne VI, Canisianum, Laboratorium.


 

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