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Quartiersmanagerinnen für Roden und Fraulautern haben Arbeit aufgenommen

12.02.2019

Von: Sascha Schmidt


Ein wichtiges Element des Förderprogramms „Soziale Stadt“ ist die persönliche Präsenz vor Ort, das sogenannte Quartiersmanagement. Für Roden und Fraulautern haben die beiden neuen Quartiersmanagerinnen nun ihre Arbeit aufgenommen.



Theresa Groß (links) und Viola Kirchner sind die neuen Quartiersmanagerinnen für Roden und Fraulautern. Vor Ort sind stehen sie mit den Anwohnern in Kontakt und dienen als Schnittstelle zwischen Bürgern und Verwaltung. Foto: Sascha Schmidt

Hand in Hand den Stadtteil voran bringen: Beim Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ stehen Beteiligung und der Dialog mit den Menschen vor Ort im Mittelpunkt. Auch das sogenannte Quartiersmanagement gehört dazu, eine ständige Anlaufstelle mitten im Geschehen. Für beide Programmgebiete haben nun die Quartiersmanagerinnen ihre Arbeit aufgenommen: Theresa Groß in Roden, Viola Kirchner in Fraulautern.

 

Die Quartiersmanagerinnen sind ein wichtiger Teil des Förderprogramms. Was das genau bedeutet? „Wir sind eine Schnittstelle zwischen den Bürgern und der Verwaltung“, erklärt Kirchner. „Wir sind als Ansprechpartner präsent, leisten Netzwerkarbeit und fördern das Zusammenleben im Stadtteil.“ Dabei geht es um bauliche, soziale und kulturelle Dinge. „Außerdem“, ergänzt Groß, „sind wir da, um die Menschen zu informieren, was sie selbst tun können, Beteiligung zu aktivieren und selbst aktiv zu werden. So können Strukturen wachsen, die sich auf Dauer selbst tragen.“

 

Um vor Ort mit den Menschen in den Dialog treten zu können, werden derzeit die beiden Quartiersbüros vorbereitet, solange arbeiten Kirchner und Groß in ihren Büros im Saarlouiser Rathaus. Dort sind sie als Stabstelle Teil der Sozialplanung und direkt bei Bürgermeisterin Marion Jost angesiedelt. „Die Soziale Stadt ist ein Schlüsselprojekt für die kommenden Jahre“, erklärt Jost. „Diese wichtige Rolle wollen wir damit deutlich machen.“ Zudem werden so auch kurze Entscheidungswege gewährleistet.

 

Den Kontakt in die Stadtteile haben beide Frauen bereits aufgenommen. Wichtigster Einstieg dafür waren erste Gespräche mit den Mitgliedern der Quartierskonferenzen, in denen sich Bewohner der jeweiligen Programmgebiete zusammengeschlossen haben, um die Soziale Stadt aktiv mitzugestalten.

Viola Kirchner stammt aus Nalbach, ist Diplom-Ingenieurin für Raum- und Umweltplanung. Nach dem Studium in Kaiserslautern und Wien war sie unter anderem in einem Frankfurter Architekturbüro tätig. Theresa Groß kommt aus Humes, hat einen Master in Stadt und Regionalentwicklung und arbeitete nach dem Studium in Trier und Kaiserslautern als Hilfswissenschaftliche Assistentin bei der GIU.

 

Die „Soziale Stadt“ ist ein auf bis zu 15 Jahre angelegtes Langzeitprogramm der Städtebauförderung, bei dem gemeinsam mit den Menschen vor Ort Verbesserungen für das jeweilige Programmgebiet realisiert werden. Mit Roden und Fraulautern gibt es in Saarlouis gleich zwei voneinander unabhängige Programmgebiete. Finanziert wird die „Soziale Stadt“ mit Mitteln aus Bund, Land und Stadt.

 

Erreichbar sind die beiden Quartiersmanagerinnen telefonisch sowie per Mail. Viola Kirchner für Fraulautern: (0 68 31) 443 – 677, viola.kirchner(at)saarlouis.de; Theresa Groß für Roden: (0 68 31) 443 – 676, theresa.gross(at)saarlouis.de.


 

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