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05.10.2026

Fort-Rauch-Straße in Lisdorf wird zur Fahrradstraße

Die Fort-Rauch-Straße im Saarlouiser Stadtteil Lisdorf ist seit September 2026 als Fahrradstraße ausgewiesen. Damit entsteht eine attraktive, sichere und ruhige Radverbindung zwischen Lisdorf und der Innenstadt – abseits der stark befahrenen L 139 (Provinzialstraße).

Mit der neuen Fahrradstraße verbessert die Europastadt Saarlouis die Bedingungen für den Radverkehr auf einer wichtigen Verbindung in Richtung Innenstadt. Neben der Beschilderung und den ergänzenden Fahrbahnmarkierungen wurde auf einer Länge von rund 600 Metern auch die Asphaltdecke erneuert. Damit lässt sich die Fort-Rauch-Straße künftig deutlich komfortabler und sicherer mit dem Fahrrad befahren. Sie ist die dritte ausgewiesenen Fahrradstraße im Saarlouiser Stadtgebiet.

Auf der Fahrradstraße hat der Radverkehr Vorrang. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen weder gefährdet noch behindert werden. Für die Anlieger und Nutzer der Straße ändert sich dennoch wenig: Dier Kfz-Verkehr bleibt für sie weiterhin zugelassen. Auch die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h bleibt bestehen. 

 „Mit der Fort-Rauch-Straße schaffen wir eine gute Verbindung zwischen Lisdorf und der Innenstadt und gleichzeitig eine echte Alternative zur stark befahrenen Provinazialstraße. Radfahrerinnen und Radfahrer erhalten mehr Raum und Sicherheit, ohne die Erreichbarkeit der Anlieger einzuschränken. Wir haben die Anwohner frühzeitig informiert und im Rahmen einer Bürgerinformationsveranstaltung mit eingebunden. Genau diese Lösungen brauchen wir, wenn wir den Radverkehr Schritt für Schritt attraktiver und alltagstauglicher machen wollen,“ so Beigeordneter Gerald Purucker.

Die Maßnahme ist Bestandteil des Radverkehrskonzepts der Europastadt Saarlouis. Gefördert wurde die Einrichtung der Fahrradstraße durch das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes (MUKMAV) sowie das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen des Sonderprogramms „Stadt und Land“ mit einer Förderquote von 75%. Der Eigenanteil der Stadt liegt bei etwa 35.000 Euro.