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Matiguás: Projekt-Partnerschaft seit 1986 als Zeichen der Solidarität

Mit der im Jahre 1986 begründeten Projekt-Städtepartnerschaft mit Matiguás sollte ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen im Bürgerkriegsland Nicaragua bekundet werden. Sie zielte nicht auf den Austausch von Besuchergruppen ab, sondern machte sich die Förderung von Entwicklungsprojekten zur Verbesserung der Lebensbedingungen in der Partnerstadt zur Aufgabe.

In der Partnerschaftsurkunde heißt es: „Mit dieser Partnerschaft will die Kreisstadt Saarlouis dem nicaraguanischen Volk auf seinem Weg des Aufstiegs aus bitterster Armut ihre Solidarität erweisen, indem sie unter sozialen Gesichtspunkten besonders bedeutsame Vorhaben der Stadt Matiguás fördert“.

Die erste Maßnahme, die von der Stadt Saarlouis über mehrere Jahre unterstützt wurde, war eine mit Wasserleitungen und Aufbereitungsanlage versehene Trinkwasserversorgung. Auf Initiative des Vereins „Projektpartnerschaft Dritte Welt“ wurde 1987 darüber hinaus ein mit gespendeten Werkzeugen, Geräten und Maschinen beladener Überseecontainer nach Matiguás geschickt.

In den Folgejahren waren es Wohnungsbauprojekte, die von der Stadt über die städtische Wohnungsbaugesellschaft GBS (Gemeinnützige Bau- und Siedlungs GmbH Saarlouis) gemeinsam mit der DESWOS (Deutsche Entwicklungshilfe für soziales Wohnungs- und Siedlungswesen e.V.) und Partnern vor Ort umgesetzt wurden – immer mit dem Anspruch „Hilfe zur Selbsthilfe“.

In den vergangenen Jahren lag der Schwerpunkt der geförderten Maßnahmen in der Sanierung und im Neubau zahlreicher Schulgebäude. Der städtische Zuschuss und die Förderung über die GBS betragen jährlich jeweils 5.000 Euro.

Über die Verwendung der Fördergelder für 2022 nach einem Sachstandsbericht des Projektmitarbeiters der DESWOS Anfang Februar entschieden.