In Saarlouis ist immer was los: Gäste von nah und fern nutzen gerne die Gelegenheit, eine Veranstaltung zu besuchen und danach noch ein bisschen länger zu bleiben. Wir haben nichts dagegen.
Die Tragikomödie war 2019 das Leinwanddebüt des 1986 in Teheran geborenen Autors und Regisseurs Alireza Golafshan. Mit Tom Schilling und Jella Haase in den Hauptrollen wurde sie zum Publikumserfolg und erhielt das Prädikat „besonders wertvoll“ der Deutschen Film- und Medienbewertung. Nun zeigen die Hamburger Kammerspiele eine Theaterinszenierung. Der Banker Oliver führt ein Leben auf der Überholspur, bis ein Verkehrsunfall alles verändert. In der Reha findet er Anschluss an die Wohngruppe „Die Goldfische“: Die blinde Magda, den stillen Michi, den autistischen Rainman und die glamourverliebte Franzi mit Down-Syndrom. Die idealen Komplizen für seinen Plan: ein als Gruppenausflug getarnter Grenzschmuggel seines Schwarzgeldes. Wer kontrolliert schon einen Bus voller Menschen mit Behinderung? Doch diese haben mit dem Geld ganz eigene Pläne… Mit Witz, Tempo und ihrem herrlich unkorrekten Umgang mit allem, was „normal“ ist, kommt die Inklusions-Komödie nun auch bei uns auf die Bühne. Mit: Alexander Wipprecht, Luisa Wöllisch (aus der Filmbesetzung) , Claudia Carus, Sascha Schicht, Dorothee Kahler u.a. Eine Produktion der Hamburger Kammerspiele Tickets: https://www.ticket-regional.de/events_info.php?eventID=235659
Mit 13 gekifft, mit 15 Partydrogen, mit 17 Benzos, dann Opiate. Eine „typische“ Drogen-Karriere? Die Inszenierung „High“ beschäftigt sich mit Konsum, Missbrauch und dem gesellschaftlichen Umgang mit Medikamenten, besonders Schmerz- und Beruhigungsmittel bei jungen Menschen. „Es war ein großer Mix aus allem, es war sowohl Gefühle intensivieren als auch Gefühle kontrollieren. Es war Gefühle wegdrücken, es war auch Sicherheit, es war Hilfsmittel, es war alles.“ Mit diesem persönlichen Stück, das sich aus dem Erlebten entwickelt und auf der Bühne künstlerisch ausgelotet wird, wollen Mutter und Sohn den Dialog mit jungen Menschen eröffnen: über die Mechanismen von Rausch und Abhängigkeit. Regie: Rob Vriens, Idee und Spiel: Jonathan & Susanne Schyns Schyns Entwicklung: Leo Kees, Begleitung Tanz: Camilla Fiumara Bühne: Michael Meyer Teilnahme für Schulklassen nur mit Voranmeldung unter: E-Mail: kulturservice@saarlouis.de oder Tel.: 06831 69890-13 oder -16
Zwei Kinder treffen sich im trojanischen Pferd. Sie sind Feinde, weil sie Feinde sein müssen. Weil die Erwachsenen es so gesagt haben. Weil es so sein muss. Aber muss es wirklich so sein? Eines der Kinder ist Briseis, ein Waisenkind, sie will eine berühmte Kriegerin werden und muss einfach dabei sein, wenn die Stadt Troja untergeht. Spourgitis, ein Küchenjunge in der königlichen Küche, hat noch nie das Meer gesehen. Er schleicht sich aus dem Königspalast. Auf dem Marktplatz steht das Pferd. Als Spourgitis daran vorbeikommt, öffnet sich eine Klappe. Er klettert in das Pferd und trifft auf Briseis. Briseis und Spourgitis kommen sich näher. Dabei entdecken sie, dass alles gar nicht so einfach und klar ist, wie sie immer gedacht haben. Und dass viele Sachen, die sie glauben, über den Feind zu wissen, gar nicht stimmen. Zehn Jahre Krieg, und dann sind auf einmal die Feinde weg. Das einzige, was sie übriggelassen haben, ist ein riesiges Pferd aus Holz. Das ist der Sieg, heißt es in Troja. Manchmal sieht der Sieg eben aus wie ein Pferd. Im Inneren des Pferdes verbergen sich nämlich ihre tapfersten Krieger… Teilnahme für Schulklassen nur mit Voranmeldung unter: E-Mail: kulturservice@saarlouis.de oder Tel.: 06831 69890-13 oder -16
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