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Picard

Picard bietet seinen 1.895 Bewohnern (Stand: Dezember 2019) auf 222 Hektar Platz zum Wohnen und Leben.

1680: Baubeginn an der Stadt und Festung Saarlouis, Anlegung von Barackenlagern für die Bausoldaten (Bauregimenter). Die beiden größten Lager wurden außerhalb des Hochwassergebietes auf dem trockenen Hügelgelände am Rande des Sumpfgebietes (bzw. der Bruchwiesen) angelegt. Sie entstehen an den Straßen von Wallerfangen nach Wadgassen und der neu erbauten Militärstraße von Saarlouis nach Metz. Sie bilden die Keimzelle für das Entstehen der Dörfer Beaumarais und Picard.

Nach dem Abzug der Bausoldaten blieben einige der Soldaten in den Baracken wohnen. Später erfolgten auch Übersiedlungen aus Beaumarais und Wallerfangen nach Picard. Zusätzlich fand eine Förderung der Ansiedlung von „angeworbenen“ Siedlern aus verschiedenen Gebieten, Übersiedlern aus der Stadt und Flüchtlingen nach der Aufgabe der Festung Mont Royale statt.

In historischen Kirchenbüchern findet man für die Bewohner von Picard zunächst die Bezeichnung „habitantes hac in monte“. Bis 1724 ist auch die Bezeichnung Klein-Beaumarais verifiziert. Zum Ursprung des Namens gibt es zwei Haupt-Theorien:

1. Name des dort stationierten Bauregiments Picard

2. Siedler aus der Picardie könnten dem Ort diesen Namen gegeben haben

Geschichtliche Hintergründe: Städtisches Museum Saarlouis, Benedikt Loew M. A.