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Dorfentwicklungskonzept „Links der Saar“

Stadtteile links der Saar: Dorfentwicklungskonzept soll für die Zukunft rüsten

Wie können sich die Stadtteile links der Saar in den kommenden Jahren entwickeln, was ist nötig, um das Leben vor Ort zu verbessern und die Dörfer zukunftsfähig zu gestalten? Mit einem gemeinsamen Dorfentwicklungskonzept soll das für die vier Stadtteile Beaumarais, Lisdorf, Neuforweiler und Picard erarbeitet werden. Vor Ort haben die Menschen die Möglichkeit, ihre eigene Sichtweise, Anregungen und Kritik mit einzubringen.

„Wenn Sie schon immer dachten: ‚Das müsste man besser machen‘, oder ‚Darum sollte sich mal jemand kümmern‘ – heute ist der richtige Abend diese Dinge anzusprechen.“ Es ist ein Einstieg, der zum Mitmachen anregt, denn genau das ist das Ziel: Eine rege Teilnahme, ein kritischer, konstruktiver Austausch über den eigenen Heimatort. Den Auftakt dazu gab Innovationsberater Dr. Christian Ege von Sprint Innovation mit seiner vorgenannten Einladung zur Diskussion. Gemeinsam mit seinen Kolleginnen Sabine Herz und Anika Rothfuchs-Buhles vom Kaiserslauterner Raum- und Umweltplanungsbüro FIRU führte er durch die Bürgerworkshops zur Dorfentwicklungsplanung, die in Lisdorf, Beaumarais, Neuforweiler und Picard durchgeführt wurden. In den vier Stadtteilen fanden jeweils Workshops Ende des Jahres 2023 sowie im Frühjahr des Jahres 2024 statt.

Diese Workshops sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu jenem Dorfentwicklungskonzept, das gemeinsam für die Stadtteile links der Saar entwickelt wird. Ziel der Kreisstadt Saarlouis ist es, damit die vorhandene Lebensqualität zu sichern, eine lebendige Dorfgemeinschaft zu erhalten und die Vernetzung innerhalb und zwischen den Ortsteilen zu stärken – und ganz allgemein: die Dörfer für die Zukunft zu rüsten.

Beinhalten wird das Dorfentwicklungskonzept daher auch konkrete Maßnahmen und Projekte, für deren Umsetzung Mittel aus dem Dorfentwicklungsförderprogramm des Landes gewonnen werden sollen.

Bei ihrer Arbeit stützen sich die beteiligten Projektpartner auf vorhandene Daten und Materialien, aber vor allem auch auf die Analyse und das Wissen der Menschen vor Ort. Dabei geht es um Themen wie Mobilität und Infrastruktur, Lärm und Leerstände, um Vereinsleben, die demographische Entwicklung oder um die Auswirkung klimatischer Veränderungen. So bieten die Bürgerworkshops gleichermaßen Raum zur Diskussion um große Zukunftsthemen wie auch um Alltagsbeobachtungen im Kleinen.

Ende des Jahres 2023 fanden die ersten Bürgerworkshops in den Stadtteilen statt. Aus der Diskussion heraus wurden besprochene Themen für eine nachhaltig gesicherte Zukunft der Ortschaften in einer offenen Ideensammlung zusammengetragen. Diese umfangreiche Bestandsaufnahme stellt eine wertvolle Basis dar für den Blick nach vorn: Wie kann, wie soll der Stadtteil in zehn Jahren und darüber hinaus aussehen?

Im Frühjahr 2024 erfolgten eine Auswertung sowie eine Bewertung der diskutierten Themen im Rahmen der zweiten Runde der Bürgerworkshops: Was ist grundsätzlich realisierbar, was muss man eher hintenanstellen und was ist vielleicht auch überhaupt nicht machbar? Aber auch: Welche Projekte und Maßnahmen können die wichtige finanzielle Unterstützung aus dem Förderprogramm erhalten? In den Workshops wurde vor Ort zunächst die vorgenommene Auswertung der ersten Runde der Bürgerworkshops präsentiert. Danach hatten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich aktiv in die Entwicklung ihrer Stadtteile einzubringen.

Bürgerinnen und Bürger haben auch über die Bürgerworkshops hinaus die Möglichkeit, Anregungen, Wünsche und Kritik zu äußern, die sich in der Erstellung des Dorfentwicklungskonzeptes für die vier Stadtteile links der Saar niederschlagen sollen. Kontakt: Stadtplanungsamt der Kreisstadt Saarlouis, Frau Tanja Kesselheim, E-Mail: tanja.kesselheim@saarlouis.de, Tel.: 06831-443-316.

Zusammenfassung Auftaktworkshops

Zusammenfassung der 2. Bürgerworkshops