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OB Peter Demmer: Kindernotdienst in Saarlouis muss erhalten bleiben

„Der Kindernotdienst in Saarlouis muss erhalten bleiben!“, fordert OB Peter Demmer von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) des Saarlandes. Wie die KV am Mittwoch bekanntgab, soll die Kindernotdienst-Praxis im Marienhaus-Klinikum St. Elisabeth in Saarlouis zum Ende des Jahres geschlossen werden. Erhalten bleiben sollen demnach lediglich die beiden übrigen Standorte in Saarbrücken (Winterberg) sowie in Neunkirchen Kohlhof.

„Die Kinderarztpraxen arbeiten landesweit ohnehin bereits am Limit“, erklärt der Saarlouiser Verwaltungschef. „Die Schließung des Kindernotdienstes in Saarlouis wird dieses Problem erheblich verschärfen. Für alle Beteiligten wird das eine spürbare Verschlechterung der Gesundheitsversorgung mit sich bringen, die sich zulasten der erkrankten Kinder, ihrer Eltern aber auch der verbleibenden Bereitschaftspraxen auswirken wird.“

Als Mittelzentrum übernehme die Kreisstadt Saarlouis auch für umliegende Städte und Gemeinden wesentliche Versorgungsaufgaben. Das gelte insbesondere auch für die Gesundheitsversorgung. „Ein verlässlicher Kindernotdienst in Saarlouis ist elementarer Bestandteil unserer Infrastruktur und damit von unersetzlicher Bedeutung für alle Familien in Saarlouis und darüber hinaus“, betont Demmer. „Schon jetzt müssen Eltern mit ihren kranken Kindern lange Wartezeiten in Kauf nehmen, wenn am Wochenende ein Notfall eintritt. Wenn die Bereitschaftspraxen den Wegfall des Kindernotdienstes zusätzlich kompensieren müssen, steht zu befürchten, dass eine angemessene Gesundheitsversorgung nicht mehr gewährleistet werden kann. Deshalb muss der Kindernotdienst in Saarlouis erhalten bleiben.“