Topaktuell

RWE misst im Februar Geräuschpegel nahe geplanter Elektrolyse-Anlage in Dillingen

Messungen an Neißestraße sowie am Sportzentrum Roden-Nord
Eine Woche lang wird erfasst, wie laut es in betroffenen Wohnvierteln ist
Die Dauermessung liefert Schall-Referenzwert für Genehmigungsverfahren für H2Saar

Essen, 25. Februar 2024

Von Anfang Februar bis Anfang März werden an drei Stellen im Saarlouiser Stadtteil Roden meterhohe Mikrofonmasten stehen. Damit misst das Energieunternehmen RWE den durchschnittlichen Geräuschpegel im angrenzenden Wohnviertel. Die Messungen sind Teil einer schalltechnischen Voruntersuchung für das Wasserstoffprojekt H2Saar.

Im Rahmen von H2Saar plant RWE, südlich des Werkes der Aktien-Gesellschaft der Dillinger Hüttenwerke (Dillinger) eine Anlage zur Erzeugung von grünem Wasserstoff zu errichten.

Der in der Elektrolyse-Anlage erzeugte grüne Wasserstoff soll bei Dillinger dafür eingesetzt werden, „grünen Stahl“ zu erzeugen – also Stahl, bei dessen Erzeugung kein CO2 freigesetzt wird. Die erste Ausbaulinie des Elektrolyseurs soll möglichst 2028 in Betrieb gehen.

Bevor die Bauarbeiten beginnen können, durchläuft das Vorhaben ein Genehmigungsverfahren, bei dem auch der Immissionsschutz eine Rolle spielt.

Um die Geräuschkulisse für Anwohner im Umfeld der geplanten Anlage so gering wie möglich zu gestalten, plant RWE, moderne Lärmminderungstechnik einzusetzen. Da nahe der geplanten Elektrolyse-Anlage bereits Industrieanlagen laufen, benötigen die Genehmigungsbehörden Referenzdaten zur bestehenden Geräuschkulisse. Die werden im Zuge der Messung erhoben.

Die drei Schallpegelmesspunkte werden z.B. auf Parkstreifen entlang der Straße platziert, wo sie mit Baken und Hinweisschildern kenntlich gemacht werden. Die Messanlagen messen ausschließlich den Schallpegel. Sie sind nicht in der Lage, Geräusche aufzuzeichnen.

Bei Rückfragen:

Olaf Winter
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