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„Nichts ist beständiger als der Wandel“ – Treffender als in dieses Zitat von Heraklit lässt es sich in diesen Zeiten kaum formulieren. Aufgrund der pandemischen Situation muss das Konzert mit der Deutschen Radiophilharmonie leider abgesagt werden. „Wir wollten den Konzertabend in keinem Fall ersatzlos streichen und sind glücklich, so kurzfristig das renommierte Stuttgarter Kammerorchester für diesen Abend gewinnen zu können“, sagt die Leiterin des Kulturamts Julia Hennings. „Als zusätzliches Angebot wird es vor dem Konzert noch eine Konzerteinführung mit dem künstlerischen Leiter Markus Korselt geben.“

Das Stuttgarter Kammerorchester hat sich in den letzten Jahren weit über die Grenzen Deutschlands hinaus den Ruf als eines der besten und innovativsten seiner Art erspielt. 75 Jahre nach seiner Gründung, sieht sich das SKO als kulturelle Instanz in einer Doppelrolle. Unter der Leitung von Chefdirigent Thomas Zehetmair und Markus Korselt als geschäftsführendem und künstlerischem Intendanten gelingt es dem Klangkörper, einerseits Tradition zu bewahren und gleichzeitig klangliche und programmatische Maßstäbe für die Zukunft zu setzen. Ein reiches, die Jahrhunderte überspannendes Repertoire vom Barock bis hin zu Kompositionsaufträgen und genreübergreifenden Konzerten begeistern das Publikum.

Das Konzert beginnt mit der Streichersinfonie Nr.10 von Felix Mendelssohn Bartholdy. Die einsätzige Sinfonie greift die von Mozart favorisierte Besetzung des Streichquintetts auf und erinnert auch sonst stark an Werke Mozarts. Mendelssohn, der seine Streichersinfonien später als „Jugendsünden“ abgetan hat, schrieb dieses handwerklich meisterhafte Stück im Alter von 14 Jahren.

Zu den wenigen Solokonzerten, die Joseph Haydn geschrieben hat, zählt das erst 1962 wieder entdeckte Konzert für Violoncello und Orchester in C-Dur, das dank seines Melodienreichtums und Virtuosität die Konzertsäle im Sturm (wieder) eroberte. Haydn, der als Hofmusikus des Fürsten Esterházy allwöchentlich Musikstücke für die unterschiedlichsten Besetzungen abliefern musste, schrieb das Konzert dem ersten Cellisten der Hofkapelle auf den Leib. Für das SKO bringt der Solocellist Nikolaus von Bülow das technisch wie musikalisch anspruchsvolle Stück zum Leuchten.

Als Abschluss darf sich das Publikum auf Johannes Brahms freuen. Die relativ selten gespielte Streichersinfonie nach dem Streichquintett in G-Dur op.111 breitet von überschwänglichen Walzerklängen über wehmütige Klagen bis hin zu einer feurigen Csárdás am Ende des Stücks das gesamte Kaleidoskop der menschlichen Gefühlspalette aus.

Bereits gekaufte Karten für das Konzert der Deutschen Radiophilharmonie am 11. Februar im Theater am Ring behalten für das Konzert des Stuttgarter Kammerorchesters ihre Gültigkeit. Sie können aber auch an den jeweiligen Ticket-Regional Vorverkaufsstätten zurückgegeben werden.

Karten sind an allen bekannten Ticket-Regional VVK-Stellen, sowie online unter www.ticket-regional.de erhältlich. Ticket-Hotline: 06831/1689000

Einlass ist um 19.00 Uhr.

Um 19.15 Uhr findet im Festsaal eine Konzerteinführung statt.

Beginn 20.00 Uhr. Weitere Informationen zum Konzert oder der Ticketrückgabe erhalten sie per Mail an kulturservice@saarlouis.de oder telefonisch unter 0683169890-13 oder -16.

Programm:

Mendelssohn: Streichersinfonie Nr. 10

Haydn: Cellokonzert C-Dur

Brahms Streichquintett op. 110 (Fassung für Streichorchester)

Solist: Nikolaus von Bülow, Cello

Konzertmeisterin: Susanne von Gutzeit

In einem Sonderkonzert tritt das Kammerorchester Stuttgart im Theater am Ring auf. Foto: Wolfgang Schmidt

In einem Sonderkonzert tritt das Kammerorchester Stuttgart im Theater am Ring auf. Foto: Wolfgang Schmidt