Im Rahmen eines Besuchs informierten sich Oberbürgermeister Marc Speicher, Bürgermeister Carsten Quirin sowie Haupt- und Personalamtsleiter Alexander Guß bei der Caritas Saarlouis über die Arbeit des Sozialverbands. Auf dem Programm standen ein Rundgang durch die Räumlichkeiten, Gespräche mit Mitarbeitenden sowie ein inhaltlicher Austausch zu aktuellen und zukünftigen Herausforderungen.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen insbesondere die zunehmend anspruchsvollen finanziellen Rahmenbedingungen der sozialen Arbeit sowie die Bedeutung des Standorts Saarlouis für die Caritas im Saarland.
Oberbürgermeister Marc Speicher betonte dabei die zentrale Rolle der Einrichtung für die Stadt: „Die Caritas Saarlouis leistet einen unverzichtbaren Beitrag für den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt. Die offenen Türen, das große ehrenamtliche Engagement und die professionelle Arbeit der Mitarbeitenden verdienen höchste Anerkennung.“
Die Caritas Saarlouis beschäftigt rund 600 Mitarbeitende, davon etwa die Hälfte im Pflegebereich. Hinzu kommen rund 120 Mitarbeitende im Bereich der FGTS, 15 in der Hospizberatung sowie 40 in der Geschäftsstelle. Ergänzt wird diese Arbeit durch rund 800 ehrenamtlich Engagierte, unter anderem im Bereich der Tafeln.
Auch die aktuelle Situation der Tafel wurde thematisiert. Trotz räumlicher Engpässe und zeitweiliger Lebensmittelknappheit ist die Versorgung derzeit stabil. Saarlouis ist ein besonders wichtiger Standort für die Caritas und beherbergt zugleich die größte Beratungsstelle des Verbands im Saarland. Zu den zentralen Aufgabenbereichen zählen unter anderem soziale Beratung, die Kleiderkammer sowie weitere niedrigschwellige Unterstützungsangebote.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Offenheit der Angebote: Die Caritas steht allen Menschen offen – unabhängig von Herkunft oder Religion. Die Stadt Saarlouis unterstrich in diesem Zusammenhang ihre Bereitschaft zur engen Zusammenarbeit und zur gemeinsamen Weiterentwicklung sozialer Angebote.
Beide Seiten waren sich einig, dass sich die sozialen Bedarfe weiter verändern werden und eine vertrauensvolle Kooperation zwischen Stadt und Caritas dafür entscheidend ist.
