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07.04.2026

Historische Zifferblätter kehren zurück ins Stadtbild

Zwei historische Zifferblätter aus der Französischen Straße sind ab sofort im Theater am Ring öffentlich zu sehen. Die aufwendig restaurierten Zeitzeugen stammen ursprünglich von Uhren eines Wohn- und Geschäftshauses in zentraler Lage der Saarlouiser Innenstadt und konnten nun dauerhaft für die Öffentlichkeit gesichert werden.

Nach ihrer Demontage Ende des 20. Jahrhunderts wurden die Zifferblätter von der Saarlouiser Unternehmerfamilie Huffer übernommen und so vor dem Verlust bewahrt. Zeitweise fanden sie Nachnutzung als Tischgestelle mit Glasauflage, bevor sie nun ihren Weg zurück in den öffentlichen Raum gefunden haben.

Im Jahr 2025 stellte Herr Marc Huffer – Bruder von Uwe Huffer, der das Familienunternehmen Huffer & Söhne GmbH in dritter Generation führt – die historischen Zifferblätter nach Abstimmung mit der städtischen Denkmalpflege der Europastadt Saarlouis unentgeltlich zur Verfügung. Anschließend wurden sie fachgerecht restauriert und im Theater am Ring an gut sichtbarer Stelle installiert.

Die Geschichte der Zifferblätter ist eng mit der Saarlouiser Unternehmerfamilie Huffer verbunden. Bereits Viktor Huffer sen. war bis in die 1960er Jahre als Unternehmer im Zech & Huffer Emaillierwerk in Fraulautern tätig und engagierte sich zudem kommunalpolitisch im Stadtrat. Auch das traditionsreiche Huthaus Arweiler, geführt von Maria Arweiler sowie später von Magdalena Huffer, geb. Arweiler, prägte über Jahrzehnte das Stadtbild – zunächst in der Französischen Straße und nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 1980er Jahre in der Bibelstraße.

„Solche Objekte machen Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes sichtbar“, betont Oberbürgermeister Marc Speicher. „Mein herzlicher Dank gilt der Familie Huffer, die mit ihrer Spende einen wertvollen Beitrag zur Bewahrung unserer Stadtgeschichte leistet und dieses Stück Saarlouis für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat.“

Mit der Präsentation im Theater am Ring wird ein weiteres Kapitel der Stadtgeschichte lebendig gehalten und für Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste der Stadt erlebbar gemacht.