Im Rahmen der Aktion „Mich kriegst du nicht KO! – Gemeinsam stark gegen K.O.-Tropfen“ informierte das Sozialministerium gemeinsam mit der LAG Kommunale Frauenbeauftragte in der Faschingszeit saarlandweit über die unsichtbaren Gefahren durch K.O.-Tropfen.
K.O.-Tropfen stellen eine unsichtbare Gefahr dar. Gefährlich und besonders heimtückisch an den sogenannten K.O.-Tropfen ist, dass man sie in Mischgetränken kaum schmecken oder riechen kann. Oftmals werden junge Menschen, vor allem Mädchen und junge Frauen, Opfer sexueller Gewalt, nachdem ihnen - sei es durch Fremde oder durch Personen aus dem privaten oder beruflichen Umfeld - unbemerkt K.O.-Tropfen verabreicht wurden.
Viele Personen sind sich dieser unsichtbaren Gefahr nicht bewusst, deshalb ist Aufklärung umso wichtiger.
Erschreckend viele Menschen haben schon Erfahrung mit K.O.-Tropfen gemacht. Deshalb waren während der Faschingstage Aktionsteams der LAG kommunale Frauenbeauftragte in zahlreichen saarländischen Städten und Gemeinden unterwegs um auf die unsichtbare Gefahr der K.O.-Tropfen hinweisen.
Ein Team der kommunalen Frauenbeauftragten Annette Pirrong, Astrid Brettnacher und Sigrid Gehl war auch in der Saarlouiser Altstadt unterwegs mit dem Ziel auch die Wirtinnen und Wirte für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren und darüber zu informieren.

Foto: Mike Mathes
Bildtext v.l.: (Kommunalen Frauenbeauftragten) Astrid Brettnacher, Annette Pirrong und Sigrid Gehl unterwegs in Saarlouis mit Infomaterialien zum Thema Ko-Tropfen