In Kooperation boten die Seniorenmoderatorin, die Frauenbeauftragte des Landkreises und die vhs der Europastadt Saarlouis einen beeindruckenden Vortrag in der Erlebnisküche im Globus Saarlouis an. Referent war Polizeioberkommissar Patrick Rubeck.
Der Referent ging auf verschiedene Themen der perfiden Betrugsmaschen im Internet ein und bot Lösungsvorschläge sowie Hintergrundinformationen. „Es gibt eine große Dunkelziffer von Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, die täglich auf die Betrugsmaschen von Tätern hereinfallen, die z.T. nicht aus dem europäischen Raum operieren“ sagt Polizeioberkommisar Patrick Rubeck.
So nutzen immer mehr Menschen das Internet zur Unterhaltung, zum Austausch mit Familie und Freunden oder zur Partnersuche. Leider nutzen Kriminelle diese Offenheit im Netz zunehmend aus – besonders ältere Menschen sind dabei oft das Ziel.
Ein besonders perfider Betrug ist das sogenannte „Love Scamming“. Dabei geben sich Betrüger in sozialen Netzwerken oder auf Partnerbörsen als liebevolle, vertrauenswürdige Personen aus, um gezielt emotionale Nähe aufzubauen. Ist das Vertrauen erst einmal gewonnen, folgen häufig erfundene Notlagen – etwa ein angeblicher Unfall, ein gestohlenes Handy oder eine Krankheit – und die Bitte um Geldüberweisungen.
Die unter dem Namen Nigeria-Connection bekannt gewordene Betrugsmasche beschränkt sich mittlerweile nicht mehr nur auf Massenmails mit absurden Gewinnversprechen, sondern tritt auch im Bereich des „Love Scamming“ in Erscheinung.
Aber auch beim Einkaufen wird das Internet immer mehr genutzt. Der Referent ging auf das Thema „Fakeshops“ gezielt ein und vermittelte u.a. Infos der Verbrauscherzentralen, die ein Tool zur Verfügung stellen, um eine Webseite auf Anzeichen eines Fakeshops zu überprüfen.
Man findet diesen Fakeshop-Finder unter www.verbraucherzentrale.de/fakeshopfinder-71560.
Rückfragen und Diskussionen zeigten, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf unterschiedlichen Arten bereits mit dieser Thematik konfrontiert wurden.
