Ein spritziges Verwirrspiel, große Gefühle und unvergängliche Melodien: Mit Johann Strauss’ Operette „Die Fledermaus“ gastiert am Sonntag, 18. Januar 2026, um 18 Uhr ein Klassiker der Wiener Operettenkunst im Theater am Ring in Saarlouis. Die Produktion der Kammeroper Köln verspricht einen ebenso unterhaltsamen wie musikalisch hochkarätigen Operettenabend.
„Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist“ – kaum ein Zitat bringt den Geist dieser Operette besser auf den Punkt. Strauss’ Melodienfeuerwerk verbindet Gesellschaftssatire mit überschäumender Lebenslust. Im Mittelpunkt steht ein raffiniert inszeniertes Maskenspiel: Aus Rache an seinem Freund Eisenstein entfacht Dr. Falke ein turbulentes Verwechslungskarussell auf einem der legendären Feste des exzentrischen Prinzen Orlofsky. Aristokraten, Bürger und Dienstboten schlüpfen in fremde Rollen, Masken fallen – und am Ende wird, ganz operettengemäß, alles auf den Champagner geschoben.
Unsterbliche Ohrwürmer wie „Spiel ich die Unschuld vom Lande“, Rosalindes berühmter Csárdás oder der mitreißende Walzer im zweiten Akt machen „Die Fledermaus“ bis heute zur beliebtesten aller Operetten. Die Saarlouiser Aufführung setzt dabei auf ein bewährtes Kreativteam: Regie und Choreografie liegen in den Händen von Vanni Viscusi, die musikalische Leitung übernimmt Esther Hilsberg-Schaarmann. Bühne und Kostüme sorgen für eine elegante Atmosphäre.
Auf der Bühne stehen renommierte Solistinnen und Solisten der Kammeroper Köln, begleitet von den Kölner Symphonikern. Gemeinsam garantieren sie Operettenkunst auf hohem Niveau – schwungvoll und mit pointenreichem Humor.
Tickets sind erhältlich unter www.ticket-regional.de sowie an allen bekannten Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen.

Foto: Claudia Klein