Im Rahmen der kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie für die Europastadt Saarlouis fand das dritte Steuerungsgruppentreffen im Projekt „Global Nachhaltige Kommune Saarland“ (GNK) in der Villa Vivendi statt. In den Räumlichkeiten des Vereins für Sozialpsychiatrie beriet man sich über aktuelle Themen und Vorschläge, wie Nachhaltigkeit künftig systematisch in allen Bereichen von Verwaltung und Stadtentwicklung verankert werden kann. Dabei wurden sowohl konkrete Maßnahmen als auch die Transparenz gegenüber Politik und Öffentlichkeit durch regelmäßige Berichte thematisiert. So kamen unter anderem Maßnahmen zu Integration und Teilhabe, Mobilität sowie die Förderung verschiedener Zukunftstechnologien zur Sprache.
Die Projektkoordinatoren der Stadtverwaltung, Dr. Andreas Ney und Michael Leinenbach, analysierten gemeinsam mit Verwaltungsmitarbeitern sowie einer Steuerungsgruppe aus Mitgliedern der Stadtgesellschaft bestehende Maßnahmen und besprachen, wie zukünftige Projekte und konkrete Ziele umgesetzt werden können. Unterstützung erhielten sie dabei von Antonia Kiechle und dem Frankfurter Büro „Good-Response“, das mit über 30-jähriger Erfahrung bereits mehr als 2000 Projekte in 15 verschiedenen Ländern bei der Entwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien begleitet hat.
Orientiert an den globalen Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030 sollen ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte künftig stärker in kommunale Entscheidungen einfließen. Die Strategie soll dazu beitragen, die Europastadt zukunftsfähig und widerstandsfähig gegenüber aktuellen Herausforderungen zu gestalten. Außerdem steht die Stärkung des Standorts Saarlouis insgesamt im Vordergrund – zugunsten von Wirtschaft, Lebensqualität und nicht zuletzt einer lebenswerten Umwelt.
Das Projekt wird durch die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) aus Bundesmitteln sowie durch das saarländische Umweltministerium (MUKMAV) aus Landesmitteln vollständig gefördert.
Die Verwaltungsspitze dankt allen Beteiligten für ihr Engagement und die konstruktiven Ergebnisse der Steuerungsgruppentreffen. Die gewonnenen Erkenntnisse sowie Lob und Kritik sind essenziell, um ökologische, ökonomische und soziale Aspekte unmittelbar in den Entscheidungsfindungsprozess des Stadtrates einfließen zu lassen.
